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- Thomas Bergmann - Redakteur

Siemens: Deutsche Bank stuft Aktie ab - Löscher spürt Druck

Die Siemens-Aktie steht am Donnerstag unter besonderer Beobachtung. Zum einen gab es für das Papier eine Herabstufung der Deutschen Bank, zum anderen will Konzernchef Löscher heute seinen neuen Sparkurs vor Siemens-Führungskräften verkaufen.

Kein guter Tag für Siemens-Vorstand Peter Löscher. Vor Handelseröffnung hat es bereits ein Downgrade durch die Analysten der Deutschen Bank gegeben. "Halten" lautet jetzt das Rating der Experten, nachdem sie die Aktie bislang zum Kauf empfohlen hatten. Löscher tritt zudem um 9:00 Uhr im Berliner Interconti vor seine Führungskräfte, um sie über seinen Sparkurs zu informieren.

Milliarden sparen

Laut einem Bericht des Handelsblatt will Löscher vier Milliarden Euro einsparen. Vor allem die Großinvestoren machten Druck auf den Konzernchef, da die Renditen deutlich geringer sind als bei den Rivalen.

Charttechnisch betrachtet hat sich der Ausbruch über den Widerstand bei 80 Euro als Fehlsignal erwiesen. Die Herabstufung der Deutschen Bank, die das Kursziel von 85 auf 75 Euro gesenkt hat, dürfte den Kurs zusätzlich belasten. Kurzfristig droht ein Rückgang in den Bereich von 75 Euro, wo das alte Ausbruchsniveau angesiedelt ist.

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Ruhe bewahren

Wer bei Siemens investiert ist, muss angesichts der Nachrichten nicht in Panik verfallen. Nach dem starken Anstieg von rund 62 Euro auf 80 Euro sind Gewinnmitnahmen völlig normal. Neueinsteiger sollten aber schwächere Tage abgewartet werden.

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