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- Maximilian Völkl

Siemens: Alstom-Fusion kommt voran – so geht es jetzt weiter

Bei der geplanten Fusion der Zugsparte mit dem französischen Wettbewerber Alstom ist Siemens wieder einen Schritt vorangekommen. Die französische Regierung hat dem DAX-Konzern eine Ausnahmegenehmigung erteilt, so dass Siemens kein verpflichtendes Übernahmeangebot für die restlichen Aktien des neu entstehenden Unternehmens abgeben muss.

Im vergangenen Herbst hatten sich Siemens und Alstom auf eine Fusion der Bahngeschäfte geeinigt, um dem chinesischen Megakonzern CRRC den Wettbewerb anzusagen. Der DAX-Konzern wird seine Sparte dazu ausgliedern und dafür eine knappe Mehrheit erhalten. Das Ministerium gab Siemens nun zudem die nötige Genehmigung für eine Auslandsinvestition. Da die Regierung diese in bestimmten Branchen beschränken oder untersagen kann, sprachen Siemens und Alstom von wichtigen Meilensteinen.

Auf der Hauptversammlung am 17. Juli müssen jetzt die Aktionäre von Alstom dem Deal zustimmen. Zudem benötigt die Fusion noch das OK verschiedener Kartellbehörden, unter anderem der EU-Kommission. Mit Brüssel führe man laut Siemens bereits konstruktive Gespräche. Offiziell wurde das Fusionsvorhaben bislang aber noch nicht eingereicht. Bei einer Zustimmung wollen die beiden Konzerne den Zusammenschluss noch Ende 2018 abschließen.

Dabeibleiben

Siemens setzt seine Strategie konsequent fort, den einzelnen Sparten mehr Eigenverantwortung zuzugestehen. Dies dürfte sich auszahlen. Auch die Fortschritte bei der Zugfusion sind deshalb zu begrüßen. Für konservative Anleger bleibt der DAX-Titel interessant.

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