SGL Carbon
von Werner Sperber - Redakteur

SGL Carbon und Gildemeister im Blick der Anleger; Börsenwelt Presseschau I

Der Strategie-Report erkennt charttechnische Chancen bei SGL Carbon. Der Effecten-Spiegel sieht die Gewinn-Maschine von Gildemeister gut laufen.


Börsenwelt Presseschau (Aus gegebenem Anlass: Die folgenden Texte sind von den jeweils genannten Publikationen übernommen und üblicherweise Sinn wahrend gekürzt und verständlicher formuliert. Anmerkungen der Börsenwelt-Redaktion stehen ausschließlich in Klammern und sind mit dem Vorsatz in der Klammer "Anmerkung der Redaktion" gekennzeichnet. Eine Presseschau gibt Texte anderer Presseorgane wieder, ohne deren Sinn zu verändern.): Die Experten des Strategie-Reports erinnern an den im Vergleich zum Gesamtmarkt schwachen Kursverlauf der Aktie von SGL Carbon im Jahr 2012. In der zweiten Jahreshälfte bewegte sich die Notierung bei einem Stand von mehr als 30 Euro wenig. Ende Dezember wurde ein Kaufsignal erzeugt, als der Kurs den Widerstand bei 31,73 Euro überwand. Nach der anschließenden Konsolidierung besteht nun die Chance einer zweiten größeren Erholungsbewegung bis etwa 35,63 Euro. Der Stoppkurs sollte bei 32,55 Euro gesetzt werden.


Der Effecten-Spiegel: Die Maschine läuft rund    

Die Auftragslage des Werkzeugmaschinenbau-Konzerns Gildemeister ist gut. Daran ändert auch die Tatsache nichts, dass der Branchenverband VDMA im Jahresvergleich sinkende Auftragszahlen für November gemeldet hat. Demnach verringerte sich der Wert der neuen Bestellungen für die Maschinenbau-Industrie aus dem Inland um zwei Prozent und aus dem Ausland um vier Prozent. Gildemeister erhielt dagegen auch im Dezember weitere Großaufträge. Zudem läuft das Geschäft in Japan gut, wofür der Partner und Gildemeister-Aktionär Mori Seiki mit verantwortlich ist. Nach Angaben der Experten des Effecten-Spiegels gleicht Gildemeister damit den Geschäftsrückgang in Südeuropa gut aus. Zudem kommen immer wieder Gerüchte auf, Mori Seiki würde Gildemeister übernehmen. Vorstandsvorsitzender Dr. Rüdiger Kapitza deutete an, die Dividende für das Jahr 2012 könnte höher sein als die 0,25 Euro je Aktie, welche für 2011 ausgeschüttet worden waren. Charttechnisch dürfte es mit dem Kurs weiter kräftig nach oben gehen, nachdem der hartnäckige Widerstand bei 17 Euro überwunden worden ist. Das Kurspotenzial reicht bis 22 Euro.

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