SFC Energy
- Michael Schröder - Redakteur

SFC Energy: Feuer frei!

DER AKTIONÄR hat bereits erklärt, dass SFC Energy als Marktführer für mobile und netzferne Brennstoffzellen vor dem Sprung in die Gewinnzone steht. Die Zahlen zum ersten Quartal 2012 haben diesen Trend bestätigt. Begleitet von dem anhaltend positiven Newsflow befindet sich die Aktie weiter auf dem Vormarsch. Ein Ende der Aufwärtsbewegung ist noch nicht in Sicht.

Die Aktie des Brennstoffzellenanbieters SFC Energy konnte sich zuletzt nachhaltig von der 5-Euro-Marke lösen. Begleitet wurde die Aufwärtsbewegung von starken Zahlen. Der Start ins laufende Geschäftsjahr ist geglückt. Der Umsatz wurde im ersten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf 7,5 Millionen Euro mehr als verdoppelt. Neben dem starken organischen Wachstum in den Kernmärkten war insbesondere der Umsatzbeitrag der akquirierten PBF mit 3,25 Millionen Euro ausschlaggebend für diese positive Entwicklung. Dabei verbesserte sich auch das EBITDA jedes der drei Geschäftsbereiche signifikant und drehte insgesamt auf plus 0,19 Millionen Euro (Vorjahr: minus 0,97 Millionen Euro).

Schwarze Zahlen im Blick

"Unsere bisher größte Schwäche, die fehlende Profitabilität, eliminieren wir in diesem Jahr", zeigt sich der Vorstandsvorsitzende Dr. Peter Podesser kämpferisch. „Das Geschäftsjahr 2011 haben wir dazu genutzt, SFC Energy neu zu strukturieren", erklärt der Firmenlenker gegenüber dem AKTIONÄR. "Die konsequente Ausrichtung auf ein breiteres Geschäftsmodell und die Verbesserung der operativen Leistungsfähigkeit standen dabei im Mittelpunkt, wir haben das SFC-Portfolio erheblich gestrafft und auf die drei Kernmärkte fokussiert."

PBF Group wichtiger Baustein

Um sich noch besser auf den Bedarf der Kunden auszurichten, hat die Gesellschaft im vergangenen Jahr die PBF Group akquiriert. Die Integration des global agierenden Spezialisten für Leistungselektronik und Schaltnetzteile läuft dem Vernehmen nach Plan. „Die Übernahme war ein wichtiger Schritt in der strategischen Ausrichtung des Unternehmens zum Systemanbieter. Die praktische Integration verläuft sehr gut", ergänzt Podesser.

Weiter aufwärts

DER AKTIONÄR hält an seinem Fazit fest: SFC Energy ist mit seinen Brennstoffzellen made in Germany auf dem Vormarsch. Die Gesellschaft hat sich in den letzten Jahren erfolgreich auf die operative Leistungssteigerung konzentriert. Die Tage der munteren Geldvernichtung dürften somit gezählt sein. Gelingt planmäßig der Sprung in die schwarzen Zahlen, sollte die Aktie in den kommenden Quartalen ordentlich unter Strom stehen - und vor allem weiter nachhaltig an Wert zulegen. Das Kursziel für den Tipp des Tages vom 3. Mai liegt bei 7,50 Euro. Ein Stopp bei 3,80 Euro sichert ab.

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