DAX
- Thomas Bergmann - Redakteur

Schwarzer Montag? Alles halb so wild!

Vor exakt 30 Jahren gab es an den Aktienmärkten ein Erdbeben. Der Dow Jones brach am 19. Oktober 1987 innerhalb weniger Stunden um 23 Prozent ein. Auch heute sind die Vorzeichen rot, und einige Anleger werden am Vormittag bei 12.900 Punkten nervös gewesen sein. Doch mittlerweile hat sich die Lage doch wieder beruhigt.

Wie DER AKTIONÄR mehrfach berichtet hat, ist nach einem Anstieg von 11.900 auf 13.100 Punkte eine Konsolidierung völlig normal, ja schon fast dringend nötig. Denn die technischen Indikatoren sind etwas heiß gelaufen und brauchen drigend Erholung, damit die Aktien weiter steigen können.

Unterstützung hält

Positiv am heutigen Handelstag ist, dass der DAX wohl oberhalb der Ausbruchsmarke bei 12.951 Punkten aus dem Handel gehen wird. Dies wäre ein positives Signal, um in den nächsten Handelstagen wieder Kurs auf das neue Allzeithoch bei 13.094 Zählern nehmen zu können.

Fundamental betrachtet ist ein Crash wie 1987 ohnehin schwer zu begründen. Die Alternativen zur Aktie fehlen, der deutsche Aktienmarkt ist mit einem KGV von 13,2 moderat bewertet und die Wirtschaft brummt. Entsprechend positiv sollten auch die Ergebnisse der DAX-Konzerne ausfallen, wenngleich die Erwartungen des Marktes schon recht hoch sind.

Weniger Gewinn

Der empfohlene DAX-Turbo mit der WKN DGR0NZ hat logischerweise einen Teil der Gewinne abgeben müssen, liegt aber immer noch weit im Plus (Empfehlungskurs: 7,97 Euro). Wer dabei ist, zieht lediglich den Stopp nach. DER AKTIONÄR hat in der aktuellen Ausgabe, die Sie hier bequem herunterladen können, entsprechend gehandelt. 

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