DAX
- Thomas Bergmann - Redakteur

Schwächste Phase des Jahres - DAX vor dem Ausverkauf?

Auf Basis historischer Daten beginnt für den deutschen Aktienmarkt die schlechteste Zeit des Jahres. Sollte sich die Geschichte wiederholen, droht den Anlegern sogar ein Bruch des langfristigen Aufwärtstrends. Zumindest am Dienstag dürfte der DAX noch einmal einen Erholungsversuch starten.

Die Zeit zwischen Anfang August und Ende September sorgt statistisch betrachtet (1974 bis 2017) für Abschläge von rund fünf Prozent. Zieht man die etwa 630 Zähler vom aktuellen Niveau ab, wäre der seit dem 2009er-Tief gültige Aufwärtstrend in Gefahr, der etwas oberhalb von 11.900 Punkten verläuft.

Sollten Unterstützungen bei 12.500 und 12.420 Punkten fallen, könnte es auch sehr schnell gehen und sich eine neue Abwärtsdynamik entfalten. Es bliebe dann nur noch die Hoffnung, dass die Tiefs von Ende Juni/Anfang Juli bei 12.100 Zählern halten. Bedenklich ist, dass der DAX am Vortag das Gap bei 12.706 Punkten kurz geschlossen und anschließend wieder nach unten gedreht hatte.

Kampf um 12.600

Zur Stunde geht der Kampf um die 12.600-Punkte-Marke in eine neue Runde. 60 Minuten vor Xetra-Beginn bewegt sich der DAX rund 20 Zähler oberhalb dieser Auffanglinie. Man muss abwarten, was die Anleger mit den Zahlen der Commerzbank und der Deutschen Post anstellen, wobei der Einfluss der beiden Aktien auf den DAX gering ist.

DER AKTIONÄR ist zurzeit nur im Hebel-Depot mit einer kleinen Position im DAX investiert. Im DAX-Check, der sich an Trader richtet, beobachtet man die Situation von der Seitenlinie aus. 

 

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