Schoeller-Bleckmann
- Norbert Sesselmann - Redakteur

Schoeller-Bleckmann pumpt Gewinne hoch

Schoeller-Bleckmann aus Österreich verdient sehr gut mit seinen Präzisionswerkzeugen für die Ölindustrie. Die Auftragsbücher sind gut gefüllt, der Gewinn hat sich im ersten Halbjahr fast verdreifacht. Trotz hohem KGV gibt es drei gute Gründe, die Aktie zu kaufen.

Im ersten Halbjahr hat Schoeller-Bleckmann (SBO) die Umsätze um 52 Prozent auf 194 Millionen Euro gesteigert. Das EBIT sprang sogar um 183 Prozent auf 40,1 Millionen Euro in die Höhe.  "Die gute Geschäftsentwicklung betraf im Wesentlichen alle Segmente der SBO gleichermaßen und ermöglichte einen beachtlichen Umsatzanstieg. SBO konnte daher gegenüber dem Vorjahreszeitraum auch eine bessere Kapazitätsauslastung und Fixkostenabdeckung erzielen. Diese Faktoren und der Umsatzanstieg ermöglichten die starke Ergebnisverbesserung," so Gerald Grohmann, Vorstandsvorsitzender der Schoeller-Bleckmann Oilfield Equipment.

Starker Auftragseingang

SBO ist zuversichtlich, dass das freundliche Marktumfeld im zweiten Halbjahr anhalten wird. Die hohe Nachfrage nach Öl und Gas - vor allem aus den Emerging Markets - lässt eine positive Branchenkonjunktur erwarten. Der Auftragseingang im ersten Halbjahr ist um 25 Prozent auf 208 Millionen Euro gestiegen. Der Auftragsbestand lag Ende Juni bei 137 Millionen Euro.

Drei gute Kaufgründe

Die Wachstumsraten des österreichischen Öldienstleisters sind hoch. Seit 2003 hat SBO die Erlöse verdoppelt und den Gewinn mehr als verdreifacht. Bereits im diesen Jahr wird SBO das Vorkrisenniveau erreichen - 2012 steht ein Rekordgewinn an. Innovative Produkte, eine führende Marktstellung und rosige Wachstumsaussichten - drei gute Gründe, an der SBO-Aktie festzuhalten oder zu kaufen. Das mittelfristige Kursziel liegt weiter bei 72,50 Euro.

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