Schoeller-Bleckmann
- Stefan Limmer - Redakteur

Schoeller-Bleckmann im Ölrausch

Ölfeldausrüster Schoeller-Bleckmann hat überzeugende Zahlen zum ersten Halbjahr 2012 vorgelegt. Der österreichische Konzern profitiert von steigenden Investitionen der Ölindustrie. Die Analysten sind vom weiteren Potenzial überzeugt und auch die charttechnische Ampel steht auf grün.

Es läuft wie geschmiert bei Schoeller-Bleckmann. "Wir haben im ersten Halbjahr so ziemlich in allen Berichtsbereichen einen Rekord hingelegt, erfreulicherweise auch im Auftragseingang", teilte Vorstandsvorsitzender Gerald Grohmann bei der Präsentation der Zahlen mit. Der Auftragseingang stieg im ersten Halbjahr auf ein Rekordhoch von 277 Millionen Euro. Zudem steigerte der Konzern den Umsatz  im Vergleich zu den ersten sechs Monaten des Vorjahres um fast 32 Prozent auf rund 256 Millionen Euro. DerNettogewinn kletterte um rund 57 Prozent auf  über 37 Millionen Euro.

Schätzungen übertroffen

Die Schätzungen der Analysten wurden somit leicht übertroffen. Die Experten gingen im Vorfeld von einem Umsatzplus in Höhe von 26 Prozent und einem Nettogewinn von knapp über 36 Millionen Euro aus. Auch für das zweite Halbjahr ist Schoeller-Bleckmann zuversichtlich und erwartet weiterhin ein positives Geschäftsumfeld. Konkrete Zahlen für das Gesamtjahr wollte der Vorstand jedoch nicht in den Raum stellen.

Trendaktie par excellence

Aus charttechnischer Sicht macht der Titel einen hervorragenden Eindruck. Der Kurs von Schoeller-Bleckmann verläuft seit mehreren Jahren in einem übergeordneten Aufwärtstrend. Nach einer längeren Seitwärtsphase ist der Kurs kürzlich über den hartnäckigen Widerstand bei 70 Euro ausgebrochen. Mit den positiven Zahlen im Rücken sollte sich der Aufwärtstrend nun in Richtung Allzeithoch bei 80 Euro fortsetzen. Auch die Analysten sind von weiter steigenden Kursen überzeugt. Goldman Sachs bestätigte kürzlich das „Buy/Neutral“-Rating für die Aktie. Den fairen Wert von Schoeller-Bleckmann erhöhten die Experten von 105 auf 107 Euro. Bereits investierte Anleger bleiben dabei. Auch für einen Neueinsteig ist es noch nicht zu spät.

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