Solar-Fabrik
- Werner Sperber - Redakteur

Sartorius und die Solar-Fabrik im Blick der Anleger; Börsenwelt Presseschau II

Die Börse am Sonntag ist von der fundamentalen Lage der Sartorius AG so angetan, dass sie drei Derivate vorstellen, mit denen Kursgewinne der Vorzugsaktie noch erhöht werden können. Der Anlegerbrief performaxx glaubt an die Stärke der Solar-Fabrik.


Börsenwelt Presseschau (Aus gegebenem Anlass: Die folgenden Texte sind von den jeweils genannten Publikationen übernommen und üblicherweise Sinn wahrend gekürzt und verständlicher formuliert. Anmerkungen der Börsenwelt-Redaktion stehen ausschließlich in Klammern und sind mit dem Vorsatz in der Klammer "Anmerkung der Redaktion" gekennzeichnet. Eine Presseschau gibt Texte anderer Presseorgane wieder, ohne deren Sinn zu verändern.): Die Experten der Börse am Sonntag erinnern an die Spitzenstellung der Vorzugsaktie der Sartorius AG im TecDAX, nachdem die Notierung in diesem Jahr um mehr als 80 Prozent zugelegt hat. Das Unternehmen bietet der Nahrungsmittel-Industrie, der Biotechnologie- und Pharma-Industrie, öffentlichen Forschungseinrichtungen und Laboren Labor- und Prozesstechnologie an. Sartorius konzentriert sich auf Produkte und Dienstleistungen, die der Kundschaft insbesondere bei der Qualitätssicherung und der Produktivitätssteigerung ihrer Herstellungsprozesse helfen. Die Kunden arbeiten vergleichsweise unabhängig von der Entwicklung der Wirtschaft und sollten langfristig wachsen. Damit hat Sartorius auch im dritten Quartal des laufenden Jahres glänzende Geschäfte gemacht. Der Vorstand bestätigte daraufhin das Umsatzziel und erhöhte daraufhin erneut das Gewinnziel für das Gesamtjahr. Aufgrund des Geschäftsmodells und der guten Marktposition dürfte Sartorius anhaltend profitabel wachsen. Zudem sind schon alleine die 84 Prozent Beteiligung an der Tochterfirma Sartorius Stedim 993 Millionen Euro wert, während die Stamm- und die Vorzugsaktien der Muttergesellschaft zusammen nur etwa 1,17 Milliarden Euro kosten. Wenn der Kurs der Vorzugsaktie nachhaltig über die Hürde des Allzeithochs von 65,67 Euro steigt, dürfte das mit einem KGV von mehr als 20 für dieses Jahr noch annehmbar bewertet Papier weiter zulegen.

Risikobereite Anleger sollten demnach mit einem Stopp-Loss bei 54 Euro einsteigen. Wer noch mehr Risiko eingehen und dafür etwa dreimal soviel Chancen haben möchte, sollte eines der drei jeweils endlos laufenden Bull-Zertifikate der Commerzbank auf die Vorzugsaktie der Sartorius AG 716563 kaufen. Das Papier mit der Wertpapier-Kennnummer (WKN) CZ0 2DT ist mit einem Basispreis bei 44,26 Euro, einer Totalverlust-Schwelle bei 48,78 Euro und einem Hebel von derzeit 2,8 ausgestattet. Der Schein mit der WKN CZ0 2DS weist eine Basis bei 46,26 Euro, eine Knock-out-Schwelle bei 50,98 Euro und einen Hebel von momentan 3,1 auf und für das Zertifikat mit der WKN CZ1 60B betragen der Basispreis aktuell etwa 48,18 Euro, die Totalverlust-Schwelle 53,10 Euro und der Hebel 3,4.

Der Anlegerbrief performaxx: Relativ stark    

Die Solarbranche ist weltweit aufgrund von Überkapazitäten und Subventions-Unterschieden unter Druck. Der Kurs der Aktie der Solar-Fabrik schwankt stark. Die Experten des Anlegerbriefes performaxx erkennen jedoch eine relative Stärke der Notierung und gehen davon aus, dass die Papiere in den ÖkoDAX aufgenommen werden könnten, wenn das so bleibt. Die Notierung sank seit dem Allzeithoch im Januar 2007 bei 27 Euro auf rund 1,43 Euro. Die seither gültige Abwärtstrendlinie verläuft derzeit bei vier Euro. Längere Zeit schwankte der Kurs zwischen zwei Euro und 2.40 Euro, doch jüngst ist die obere Grenze dieser Zone überwunden worden. Nun könnte die Notierung vergleichsweise schnell in Richtung vier Euro steigen. Falls sich die Solarbranche erholt und diese Abwärtstrendlinie ebenfalls überwunden wird, dürfte der Kurs bis zur nächsten Hürde bei 6,59 Euro steigen. Demzufolge sollten geübte, kurzfristig orientierte Trader die Aktie der Solar-Fabrik ab 2,80 Euro mit einem Kursziel von vier Euro und einem Stopp-Loss bei 2,25 Euro kaufen.

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