CTS Eventim
- Werner Sperber - Redakteur

SAP und Volkswagen im Blick der Anleger; Börsenwelt Presseschau I

Der Aktionärsbrief hält im Kern fest zu SAP. Börse Online stuft die Vorzugsaktie von Volkswagen weiterhin als einen Favoriten im DAX ein. Zudem gibt es Änderungen in Musterdepots.


Börsenwelt Presseschau (Aus gegebenem Anlass: Die folgenden Texte sind von den jeweils genannten Publikationen übernommen und üblicherweise Sinn wahrend gekürzt und verständlicher formuliert. Anmerkungen der Börsenwelt-Redaktion stehen ausschließlich in Klammern und sind mit dem Vorsatz in der Klammer "Anmerkung der Redaktion" gekennzeichnet. Eine Presseschau gibt Texte anderer Presseorgane wieder, ohne deren Sinn zu verändern.): Die Experten des Aktionärsbriefes erklären, SAP habe im vergangenen Jahr wachsen wollen und deswegen geringere Gewinnspannen hingenommen. Dabei sanken die Margen auf weniger als die des Konkurrenten Oracle. Zudem hat SAP die Schätzungen der Analysten verfehlt. Im Jahr 2013 soll das Wachstum bei SAP allerdings wieder profitabler werden. Die währungsbereinigte operative Marge soll von 31,9 Prozent auf 33 Prozent zulegen, die bereits im Jahr 2011 erreicht worden war. Bis zum Jahr 2015 soll diese Gewinnspanne auf 35 Prozent zulegen. Der Vorstand scheint den Gewinnrückgang im Jahr 2012 lediglich als vorübergehend anzusehen, denn sonst würde er wohl nicht vorschlagen, die Dividende von 0,75 auf 0,85 Euro Cent anzuheben. SAP bleibt also ein Kerninvestment im DAX.

Änderung in einem Musterdepot des Aktionärsbriefes:

Die Verantwortlichen für das spekulativ ausgerichtete Musterportfolio haben 4.000 Anteile von IVU Traffic Technologies zu 1,49 Euro eingebucht und bei 1,25 Euro abgesichert.

Börse Online: Ist der Ruf erst wunderbar, steigt der Kurs, das ist doch klar

Im Stammwerk Wolfsburg arbeiten die Angestellten Sonderschichten, um die Nachfrage nach dem VW Golf befriedigen zu können. Zuwächse in der Volksrepublik China und den USA helfen, die Auswirkungen der Schuldenkrise in Europa abzufedern. Die Vorzugsaktie von Volkswagen hat im Herbst 2012 den Widerstand bei 150 Euro überwunden und damit den seit Juni laufenden Aufwärtstrend bestätigt. Die Kursziele der Analysten reichen bis 240 Euro. Nach unten ist der Kurs durch Unterstützungen bei 170 und 165 Euro sowie die 200-Tage-Linie bei 147 Euro abgesichert. Die Experten von Börse Online verweisen zudem auf den guten Ruf der Marken von Volkswagen, die Größenvorteile im Vergleich zu Wettbewerbern bei der Produktion sowie die Bewertung nach dem Kurs-Gewinn-Verhältnis. Deshalb ist die Vorzugsaktie weiterhin ein Favorit im DAX. Das Kursziel beträgt 220 Euro und der Stoppkurs sollte bei 160 Euro gesetzt werden.

Änderungen in den Musterdepots von Börse Online:

Die seit der Übernahme von Börse Online durch die FV Börsen Verlag GmbH seit der vergangenen Ausgabe für das Basis-Musterportfolio Verantwortlichen, möchten ihre 50 Anteile von International Business Machines (IBM) und ihre 100 Aktien von Fresenius wohl jeweils mit Gewinn ausbuchen. Dafür möchten sie Titel von Morphosys, der Deutschen Post und UniCredit einbuchen.

Die neuen Verantwortlichen für das Nebenwerte-Musterportfolio haben ihre 910 Anteile von Youniq mit einem Verlust von fünf Prozent zu 4,95 Euro ausgebucht. Nun möchten sie sich noch von ihren 2.000 Aktien von Nanofocus zu mindestens 2,50 Euro und ihren 1.000 Titeln von Activa Resources für nicht weniger als 2,40 Euro wohl jeweils mit Verlust trennen. Dafür möchten sie 300 Papiere von CTS Eventim zu höchstens 26 Euro einbuchen.

Die neuen Verantwortlichen für das Zertifikate-Musterportfolio haben ihre 1.795 Inline-Optionsscheine (WKN SG3 DLB) auf den DAX mit einem Verlust von 69 Prozent zu 1,18 Euro ausgebucht. Zudem haben sie sich von ihren 3.000 Put-Optionsscheinen (WKN DE6 8QU) auf den MDAX mit einem Minus von 25 Prozent zu 0,92 Euro getrennt sowie von ihren 1.600 Inline-Optionsscheinen (WKN SG3 LPL) auf den DAX mit einem Verlust von 14 Prozent zu 4,06 Euro. Dafür haben sie 1.250 Zertifikate (WKN EB5 576) auf den Aktienkorb Kroation zu 6,98 Euro eingebucht sowie 2.200 Long-Zertifikate (WKN BP1 392) auf HeidelbergCement zu 2,25 Euro und 650 Inline-Optionsscheine (WKN SG3 MFC) auf die Deutsche Telekom zu 7,65 Euro. Nun möchten sie noch Bonus-Zertifikate (WKN HVB 057) auf den Index EuroStoxx Banken sowie Bonus-Zertifikate (WKN TB5 APQ) auf Metro aufnehmen.

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| Michael Schröder | 0 Kommentare

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