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- Werner Sperber - Redakteur

SAP und die Commerzbank im Blick der Anleger; Börsenwelt Presseschau II

Die Euro am Sonntag beschäftigt sich mit dem anhaltenden Streit zwischen Oracle und SAP. Der Strategie-Report jubelt über ein Kaufsignal für die Aktie der Commerzbank. Zudem gibt es Änderungen in Musterdepots.


Börsenwelt Presseschau: Die Experten der Euro am Sonntag verweisen auf die Ablehnung von Oracle, sich mit SAP im Streit um verbotene Zugriffe einer SAP-Tochterfirma auf Datenbanken von Oracle zu einigen. Dieser Rechtsstreit dauert jetzt bereits fünf Jahre an und er dürfte nun noch zwei weitere Jahre währen. Ein Gericht hatte Oracle 1,3 Milliarden Dollar zugesprochen, ein Berufungsgericht verwarf diese Summe und SAP wollte sich mit Oracle auf eine Summe von 306 Millionen Dollar einigen. Nach Angaben der Experten vermuten Analysten der DZ Bank, Oracle wolle den Fall in der Öffentlichkeit halten, um das Ansehen von SAP zu schädigen. Da es bis zu einem Urteil wohl noch Jahre dauern wird und eine Strafe in Milliardenhöhe unwahrscheinlich ist, bleibt es bei der Kaufempfehlung für die Aktie von SAP mit einem Kursziel von 62 Euro und einem Stoppkurs bei 43 Euro.

Änderungen in Musterdepots der Euro am Sonntag:

Joachim Spiering, Verantwortlicher für das offensiv ausgerichtete Musterportfolio, möchte seine 625 Anteile von PSI wohl mit Gewinn und seine 9.090 Aktien der Heidelberger Druckmaschinen AG, seine 3.540 Papiere von Syzygy und seine 4.830 Titel von IVG Immobilien wohl mit Verlust ausbuchen. Dafür möchte er 555 Anteile von PNE Wind, 2.110 Aktien von Easy Software und 1.480 Titel der ING Groep einbuchen.

Sven Parplies, Betreuter des Momentum-Musterdepots, hat nach den rein mathematischen Vorgaben auf Basis der "Relativen Stärke nach Levy (RSL)" die 295 Anteile von Seagate Technology, die 4.513 Aktien von Sirius XM Radio und die 3.213 Titel von Sky Deutschland wohl jeweils mit Verlust ausgebucht. Dafür möchte er nun Papiere von Inditex, der Société Générale, der Banco Santander, TUI und Philips einbuchen.


Der Strategie-Report: Die Commerzbank-Aktie ist auf einem guten Weg   

Der Aktienkurs der Commerzbank hat sich beinahe beim Tief aus dem vergangenen Jahr von rund 1,12 Euro stabilisiert und hat die mittelfristige Abwärtstrendlinie überwunden. Dabei erholte sich die Notierung bis beinahe 1,30 Euro und es bildete sich eine steigende Dreiecksformation aus. Als der Kurs die Hürde bei 1,30 Eurp überwunden hat, ist nach Angaben der Experten des Strategie-Reports ein Kaufsignal erzeugt worden, welches Notierungen bis 1,46 Euro ermöglicht.

    

Änderungen im Musterdepot des Strategie-Reports:

Die Verantwortlichen für das Musterportfolio haben ihre 678 Call-Optionsscheine (WKN UU5 5Z4) auf die Vorzugsaktie von Volkswagen mit Verlust ausgebucht und durch 3.300 Bull-Zertifikate (WKN CZ0 QRH) auf die Stammaktie von RWE zu 0,30 Euro ersetzt. Nun möchten sie noch 1.000 Discount-Zertifikate (WKN CK3 X11) auf Microsoft sowie 5.000 Bull-Zertifikate (WKN CT7 CCX) auf AT&T einbuchen.

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