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- Thomas Bergmann - Redakteur

SAP-Aktie: US-Bank sagt "Übergewichten"

Die SAP-Aktie kommt derzeit einfach nicht in die Gänge. Für die Analysten von JPMorgan kein Grund zur Sorge: Sie haben sowohl das Anlageurteil als auch das Kursziel für den Walldorfer Softwarekonzern bekräftigt.

Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für SAP auf "Overweight" mit einem Kursziel von 65 Euro bestätigt und die Aktie auf der "Analyst Focus List" belassen. DER AKTIONÄR ist ebenfalls vom Softwarekonzern überzeugt.

Hana entscheidend

Die entscheidenden Kurstreiber für SAP seien die schnelle Datenbank Hana, das Cloud-Geschäft und mobile Anwendungen. Vom derzeitigen Trend zu Big Data, der Auswertung, Verknüpfung, Analyse und später intensiveren Nutzung großer Datenmengen mithilfe von Algorithmen, sollte SAP profitieren. Der SaaS-Trend (Software as a Service), bei dem die Software und  IT-Infrastruktur von einem externen Dienstleister betrieben und vom Kunden bei Bedarf gemietet wird, sei für den Walldorfer Konzern indes sowohl Chance als auch Bedrohung.

JPMorgan stimmt damit in den Kanon anderer Analysten ein, die dem DAX-Konzern nahezu unisono höhere Kurse zutrauen. Berenberg beispielsweise empfiehlt SAP mit Kursziel 71 Euro zum Kauf, Morgan Stanley sieht die Aktie bei 73 Euro fair bewertet.

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Mit Call investiert

DER AKTIONÄR ist überzeugt, dass die angesprochenen Trends der Aktie wieder Beine machen sollten. Um von der erwarteten Erholung zu profitieren, wurde ein SAP Call in das Derivate-Musterdepot gekauft.

mit Material von dpa-AFX

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| Maximilian Völkl | 0 Kommentare

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