SAP
- Werner Sperber - Redakteur

SAP: Blutbad beim Gewinn; Börsenwelt Presseschau IV

Die Experten des Aktionärsbriefes verweisen auf den Gewinn von SAP von 556 Millionen Euro im zweiten Quartal des laufenden Jahres. Das ist ein blutiger Rückgang von 23 Prozent im Jahresvergleich. Allerdings hat SAP fast 300 Millionen Euro beiseite gelegt, um eine mögliche Strafe in einem Patentkrieg mit Versata zahlen zu können. Zudem belastet der starke Euro, wobei der Euro im Vergleich zum Dollar nun schwächer werden dürfte. Der Gesamtumsatz legte deswegen nur um fünf statt acht Prozent auf 4,2 Milliarden Euro zu. Das Geschäft mit der Cloud läuft dagegen sehr gut (Anmerkung der Redaktion: Wenn im Zusammenhang mit Computern von Cloud gesprochen wird, bedeutet das, Rechnerleistung oder Software werden nicht mehr direkt auf dem Computer vorgehalten beziehungsweise installiert, sondern über ein Netzwerk, etwa das Internet, vom Anbieter, wie etwa SAP, zur Verfügung gestellt respektive vermietet.). Die Erlöse in dieser Sparte erhöhten sich um 39 Prozent auf 242 Millionen Euro. Der Vorstand versucht mit dem Zugpferd Cloud die Gunst der Anleger zu gewinnen und erwartet für das Gesamtjahr erstmals einen Umsatz von mehr als einer Milliarde Euro aus diesem Segment. Konzernweit bleibt es bei dem Ziel eines Ergebnisses vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 5,8 bis 6,0 Milliarden Euro. SAP ist eine Schlüsselaktie für den DAX. Die Aktie sollte vor diesem Hintergrund an schwachen Tagen gekauft werden. Das Kursziel für die nächsten eineinhalb bis zwei Jahr beträgt 75 bis 80 Euro.


Börsenwelt Presseschau (Aus gegebenem Anlass: Der vorhergehende Text ist von der genannten Publikation übernommen sowie üblicherweise sinnwahrend gekürzt und verständlicher formuliert. Anmerkungen der Börsenwelt-Redaktion stehen ausschließlich in Klammern und sind mit dem Vorsatz "Anmerkung der Redaktion" gekennzeichnet. Eine Presseschau gibt Texte anderer Presseorgane wieder, ohne deren Sinn zu verändern. Kollege H. G. hat auf folgendes hingewiesen: Die Bezeichnung "endlos laufender Call-Optionsschein" ist nicht korrekt beziehungsweise irreführend, denn Optionsscheine (im strengen Sinne) haben immer eine Laufzeit. Korrekt müsste es "Turbo-Call-Optionsschein" etc. heißen. Im Sinne der leichteren Lesbarkeit behalten wir jedoch die Formulierung "endlos laufender Call-Optionsschein" bei.)




380+295% mit BMW-Calls/ 210% mit GFT/ 185% mit einem Praktiker-Put
DIE HANDELSCHANCEN der Woche auf den Punkt gebracht
Zögern Sie nicht und bestellen auch Sie jetzt den Börsenwelt Börsenbrief.

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Maximilian Völkl | 0 Kommentare

SAP-Aktie: Das reicht noch nicht

Der Ausbruch lässt weiter auf sich warten. Am Montag zählt SAP zu den schwächeren Werten im DAX. Damit bewegt sich der Softwaretitel nach wie vor im Bereich von 77 Euro. Diese Marke bildet die untere Begrenzung des engen Seitwärtstrends, in dem die Aktie der Walldorfer inzwischen seit Mitte Juli … mehr
| Werner Sperber | 0 Kommentare

Aktionärsbrief: SAP hängt Oracle ab

Der Aktionärsbrief erklärt, SAP ist im dritten Quartal des laufenden Jahres schneller gewachsen als der US-Wettbewerber Oracle. Dank eines starken Geschäfts mit Angeboten über die Cloud (Softwareprogramme, die über ein Netzwerk gemietet werden, anstatt wie herkömmlich gegen eine einmalige … mehr