SAP
- Stefan Limmer - Redakteur

SAP: Aktie klar unterbewertet

Dem schwachen Gesamtmarkt konnte sich die SAP-Aktie am Freitag entziehen. Steigt der Titel nachhaltig über die 56-Euro-Marke, könnte die zähe Bodenbildung der vergangenen Wochen endlich beendet sein. Auch die Analysten halten den Titel für unterbewertet. DER AKTIONÄR bleibt zuversichtlich.

Von insgesamt 46 durch die Nachrichtenagentur befragten Experten äußert sich ein Großteil optimistisch zu der Software-Aktie. 26 empfehlen SAP zum Kauf, 15 sprechen eine Halteempfehlung aus und nur fünf votieren zum Verkauf. Das durchschnittliche Kursziel der Analysten liegt dabei 17 Prozent über dem aktuellen Kurs. Mit einem Kursziel von 88 Euro lehnt sich die Investmentbank Goldman Sachs am weitesten aus dem Fenster.

Über den Wolken

SAP ist aktuell dabei das Softwaregeschäft auf Cloud- und Big-Data-Anwendungen umzubauen. Im abgelaufenen Quartal zog das Wachstum der Cloud-Sparte um 32 Prozent auf 221 Millionen Euro an. Die Gesamterlöse der Walldorfer stiegen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um drei Prozent auf 3,7 Milliarden Euro. Ein weiterer Hoffnungsträger des Konzerns ist dabei die Datenbank Hana. Dabei handelt es sich um eine Plattform, die Hard- und Software vereint und mit Hilfe der In-Memory-Technologie deutlich schneller auf gespeicherte Daten zugreifen kann als klassische Festplatten. Nach Angaben von McDermott hat SAP bislang insgesamt rund 1,2 Milliarden Euro Umsatz damit erzielt. Für das Jahr 2013 hatte SAP die Umsätze mit Hana auf 664 Millionen Euro beziffert, währungsbereinigt war dies demnach ein Wachstum von 69 Prozent zum Vorjahr.

 

Dabeibleiben

Auch DER AKTIONÄR hält die Aktie von SAP weiterhin für unterbewertet. Mit einem 2014er-KGV von 16 ist der Wert keinesfalls zu teuer. Mit dem Fokus auf Cloud-Computing und Big-Data-Dienstleistungen ist der Konzern hervorragend für die Zukunft aufgestellt. Investierte Anleger bleiben dabei. DER AKTIONÄR spekuliert im Real-Depot auf einen Abschluss der Bodenbildung und steigende Kurse.

Hinweis nach §34 WPHG zur Begründung möglicher Interessenkonflikte: Aktien oder Derivate, die in diesem Artikel besprochen / genannt werden, befinden sich im "Real-Depot" von DER AKTIONÄR.

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