Samsung Electronics
von Michael Herrmann - Redakteur

Samsung will Apple und Nokia 2013 weiter abhängen

Samsung hat sich in diesem Jahr zum neuen Weltmarktführer bei Mobiltelefonen aufgeschwungen. Von Selbstzufriedenheit ist bei den Koreanern dennoch keine Spur. Im Gegenteil: 2013 wollen sie noch eine deutliche Schippe draufpacken.

Das beeindruckende Wachstum des koreanischen Technologiegiganten Samsung scheint nicht zu stoppen. Am Ende des laufenden Jahres dürfte der Konzern die schwindelerregende Summe von 420 Millionen Mobiltelefonen verkauft haben. Doch damit will sich der aggressive Technologieriese nicht zufrieden geben und stattdessen 2013 die Marke von einer halben Milliarde knacken.

Mehr und billiger

Insgesamt wollen die Koreaner laut einem Bericht der Korean Times im nächsten Jahr 510 Millionen Geräte an den Kunden bringen, 390 Millionen davon sollen Smartphones sein. Damit würde der Absatz noch einmal um rund 20 Prozent wachsen. Der Abstand zu Apple und Nokia dürfte sich damit weiter vergrößern. Die rasante steigende Nachfrage will Samsung zukünftig verstärkt vom kostengünstigen und logistisch attraktiven Vietnam bedienen.

Weiteres Aufwärtspotenzial

Das unbändige Absatzwachstum und die effizientere Produktion dürften sich in neuen Rekordergebnissen widerspiegeln. Das sollte auch der Samsung-Aktie, die seit der Empfehlung von DER AKTIONÄR im November 2011 bereits 67 Prozent zugelegt hat, zu neuen Höhenflügen verhelfen. Bis zum aktuellen Kursziel von 360 Euro ist noch immer ordentlich Luft vorhanden.

| Florian Söllner | 0 Kommentare

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