Salzgitter
- Markus Bußler - Redakteur

Salzgitter: Zurück in die schwarzen Zahlen?

Es besteht Hoffnung: Der Stahlkonzern Salzgitter will im laufenden Jahr zurück in die schwarzen Zahlen kehren. Allerdings dürften sich dazu die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen nicht verschlechtern. Der Vorstand peilt vor Steuern einen Gewinn im unteren zweistelligen Millionenbereich an.

Nachdem der Vorstand im vergangenen Jahr gleich mehrfach die Prognose senken musste und sie am Ende dann doch verfehlte, ist man bei Salzgitter vorsichtig geworden und weist vorsorglich darauf hin, dass der Ausblick angesichts der unklaren Konjunkturprognosen unsicher sei. Im abgelaufenen Geschäftsjahr war die MDAX notierte Gesellschaft angesichts der schwachen Nachfrage nach Stahl in Europa und dem anhaltenden Preisdruck wieder in die roten Zahlen gerutscht. Vor Steuern stand ein Fehlbetrag von 29,4 Millionen Euro nach einem Gewinn von 201,6 Millionen 2011. Bereits im Januar gemeldete vorläufige Zahlen bestätigte der Konzern nun. Damit verfehlte Salzgitter auch die eigene mehrfach gesenkte Prognose, die zuletzt noch ein in etwa ausgeglichenes Ergebnis vorsah.

Der Markt reagiert zunächst alles andere als begeistert auf die Prognose. DER AKTIONÄR hatte Anlegern geraten, vor der Verkündung des Ausblicks an der Seitenlinie zu bleiben. Auch jetzt drängt sich weder aus fundamentaler noch aus charttechnischer Sicht ein Einstieg bei Salzgitter auf. Die Aktie bleibt aber auf der Watchlist.

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