Salzgitter
- Markus Bußler - Redakteur

Salzgitter: Deutlich mehr Gewinn

Salzgitter wird im laufenden Jahr deutlich mehr Gewinn erwirtschaften als bislang erwartet. Allerdings handelt es sich dabei um einen bilanziellen Kunstgriff. Letztlich geht es dem Konzern darum, die Konzernstruktur neu zu ordnen. Dadurch sollen steuerliche Nachteile vermieden werden. Die Aktie reagiert kaum auf diese Meldung.

Salzgitter plant die in Salzgitter Klöckner-Werke GmbH umfirmierte frühere Klöckner-Werke AG die bisher von der Salzgitter Mannesmann GmbH gehaltenen wesentlichen inländischen Mehrheitsbeteiligungen sowie das Finanzclearing des Konzerns übernehmen. Bereit im laufenden Jahr soll der Nachsteuergewinn um 100 Millionen Euro in die Höhe schießen. An der Prognose für den Vorsteuergewinn in Höhe von rund 200 Millionen Euro hält der Konzern nach wie vor fest.

DER AKTIONÄR hatte zuletzt zu einem Einstieg bei der Aktie des im MDAX gelisteten Unternehmens geraten. Marc Gabriel vom Bankhaus Lampe hatte zuletzt vorgerechnet, dass die ausgewiesene Nettoliquidität und die Beteiligung an Aurubis rund 40 Prozent des Kurses von Salzgitter widerspiegeln. „Damit wird deutlich, dass die Aktie von Salzgitter vom Markt derzeit unterhalb des Liquidationswertes bewertet wird", sagt Gabriel. Das Kursziel für das Papier sieht er bei 53,00 Euro. In der Tat scheinen die Abschläge übertrieben. Salzgitter selbst sieht nach wie vor Wachstum. Noch nicht investierte Anleger nutzen Kursschwächen zum Aufbau einer Position.

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