Salzgitter
- Markus Bußler - Redakteur

Salzgitter: Das ist wirklich schlecht

Schlechte Neuigkeiten am Dienstagmorgen für die Aktionäre des Stahlkonzerns Salzgitter: Das Unternehmen überrascht mit roten Zahlen für das zweite Quartal. Analysten hatten eigentlich mit einer Rückkehr in die Gewinnzone gerechnet. Unter dem Strich stand ein Minus von sieben Millionen Euro.

Es ist erwartungsgemäß die Stahlsparte, die dem Konzern die Bilanz verhagelt. Der Stahlbereich hatte auch maßgeblichen Einfluss darauf, dass das Management die Prognose für das Gesamtjahr bereits Ende Juni kassiert hatte. Vor Steuern erwirtschaftete Salzgitter einen Gewinn von 1,7 Millionen Euro. Vor einem Jahr summierte sich der Gewinn noch auf 73,7 Millionen Euro.

„Für den Salzgitter-Konzern rechnen wir nach wie vor mit einem mindestens stabilen Umsatz sowie einem positiven Ergebnis vor Steuern. Dieses dürfte sich im unteren bis mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Bereich bewegen", heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens. DER AKTIONÄR hatte bereits im Vorfeld der Zahlen darauf hingewiesen, dass es derzeit aussichtsreichere Aktien gibt und Anleger - noch - einen Bogen um die Salzgitter-Aktie machen sollte. Die vorgelegten Zahlen unterstützen diese Meinung.

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