SAF Holland
- Thomas Bergmann - Redakteur

SAF-Holland-Chef: "Planung eher konservativ" - Aktie zu billig?

SAF-Holland befindet sich anscheinend auf einem guten Weg, die Planungen für das Gesamtjahr zu übertreffen. Konzernchef Detlef Borghardt hat am Montag während seiner Unternehmenspräsentation einen entsprechenden Eindruck vermittelt.

Das Deutsche Eigenkapitalforum 2012 in Frankfurt ist für drei Tage (12. bis 14. November) der Mittelpunkt der deutschen Finanzindustrie. Zahlreiche Mid und Small Caps präsentieren sich Investoren, Journalisten und Analysten.

On track

Der Zulieferer für die Truck- und Trailerindustrie, SAF-Holland, könnte die Umsatzguidance für das Geschäftsjahr 2012 übertreffen. Nach Angaben von Konzernchef Detlef Borghardt ist die Planung von 850 Millionen Euro "eher konservativ". Der Oktober sei "sehr gut gelaufen", der November "nicht schlecht". Auch die Frage, ob das Achsengeschäft in den USA planmäßig verlaufe, konnte Borghardt bejahen.

Aktie zu billig?

Die Aktie hat vor diesem Hintergrund noch reichlich Aufwärtspotenzial. Die anhaltende Unterbewertung ist wahrscheinlich auf die Erinnerungen an die schwere Krise in den Jahren 2008 und 2009 zurückzuführen. Es sei nur an die Meinung der Commerzbank-Analysten erinnert, die das Kursziel bei 7,40 Euro sehen.

An schwachen Tagen kaufen

Die SAF-Aktie ist nach wie vor viel zu billig. Die Präsentation von CEO Borghardt in Frankfurt unterstreicht diese Einschätzung. Anleger sollten an schwachen Tagen ein paar Stücke einsammeln. Das erste Kursziel liegt bei 6,50 Euro.

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