Innogy
- Thorsten Küfner - Redakteur

RWE-Tochter Innogy: Kein Grund zur Sorge!

Innogy hat die Zahlen für das dritte Quartal vorgelegt. Die Medien überschlagen sich mit Berichten über die Probleme in Großbritannien, aber: Für Experten ist der Gewinnrückgang wegen Abschreibungen auf das Vertriebsgeschäft Npower keine Überraschung. Die RWE-Tochter schnitt sogar etwas besser ab als erwartet.

So wurde für das dritte Quartal mit einem negativen Ergebnis von 0,04 Euro je Aktie gerechnet, letztlich waren es aber nur ein Verlust von 0,013 Euro pro Anteilschein. Beim Umsatz lag Innogy mit 8,82 Milliarden Euro hingegen leicht unter den Markterwartungen. In den ersten neun Monaten verbuchte Innogy indes einen Anstieg des bereinigten Ergebnisses um 27 Prozent auf 850 Millionen Euro. Während sich das Geschäft mit Erneuerbaren Energien – wie erwartet – eher schwach entwickelte, glänzte erneut das stabile Netzgeschäft mit einem deutlichen Ergebniszuwachs.

Zudem bekräftigte Innogy die Jahresprognose. Demnach wird nach wie vor mit einem bereinigten EBIT von 2,9 Milliarden Euro und einem Plus beim bereinigten Nettogewinn von 1,1 Milliarden Euro auf 1,2 Milliarden Euro gerechnet. Die Ausschüttungsquote soll weiter bei 70 bis 80 Prozent liegen. Zur kompletten Unternehmensmeldung.

 

Anlegern winkt dadurch eine Dividendenrendite von vier bis fünf Prozent. Die Aktie von Innogy bleibt zusammen mit den Anteilen von E.on (mehr zu dieser Aktie unter: E.on: Gewinnmaschine läuft wieder – Aktie im Rallyemodus) der Favorit der Branche. Anleger können nach wie vor zugreifen.

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