RWE
- Marion Schlegel - Redakteurin

Starker Tag für RWE – zieht E.on jetzt nach? Analysten optimistisch

E.on 20130307

Die Aktie von RWE hat am Dienstag eine enorm starke Performance hingelegt. Mit einem Plus von mehr als 3,3 Prozent auf 27,60 Euro war sie nach der Deutschen Telekom der zweitstärkste Wert im DAX. Auch der zweite Versorgertitel im DAX, E.on, konnte deutlich zulegen, allerdings nicht ganz so stark wie RWE. Knapp 2,3 Prozent auf 13,31 Euro ging es nach oben. Auch die Vorzeichen für den heutigen Börsentag sind durchaus gut. Insbesondere E.on könnte von einer Empfehlung der US-Bank JPMorgan profitieren. Die Analysten haben die Einstufung für E.on auf "Overweight" mit einem Kursziel von 17 Euro belassen. Der Bewertungsabschlag der Aktie des Düsseldorfer Versorgers im Vergleich zu der von RWE sei nicht gerechtfertigt, schrieb Analystin Nathalie Casali in einer Studie vom Mittwoch. E.on verfüge etwa über einen überlegenen Free Cashflow sowie insgesamt über eine bessere Bilanz, die Raum für höhere Dividenden lasse. Auch das US-Analysehaus Bernstein Research hat zuletzt die Einstufung für E.on auf „Outperform“ mit einem Kursziel von 17 Euro belassen.

RWE ist nur zweite Wahl
Die Aktie von RWE kam beim Check durch JPMorgan nicht ganz so gut weg, die Einschätzung hat sich aber auch hier klar verbessert. Zwar haben die Analysten das Kursziel bei 26 Euro belassen, die Einstufung aber von „Underweight“ auf „Neutral“ hochgesetzt. Das Abwärtsrisiko für die Aktie des Versorgers sei nach dem überdurchschnittlichen Kursverlust seit September inzwischen angemessener eingepreist, begründete Analystin Nathalie Casali in einer Studie vom Mittwoch die Hochstufung. Spezifische Risiken wie etwa rund um den Dea-Verkauf bestünden aber weiter. Sie ziehe die E.on-Aktie vor.
DER AKTIONÄR teilt ebenfalls diese Ansicht. Im deutschen Versorger-Bereich ist die Aktie von E.on weiterhin die bessere Alternative. Anleger bleiben mit einem Stopp bei 11,50 Euro investiert.

(Mit Material von dpa-AFX)

 

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

E.on und RWE: „Nach Kursrutsch attraktiv“

Die Aktien der beiden gebeutelten Energieversorger E.on und RWE konnten im gestrigen Handel deutlich zulegen. Hauptgrund hierfür dürfte eine Studie der französischen Großbank Societe Generale gewesen sein, wonach die Kursverluste der beiden DAX-Titel in den vergangenen Monaten „übertrieben“ gewesen … mehr
| Maximilian Völkl | 0 Kommentare

RWE-Aktie: Das klingt positiv – und jetzt?

Am Dienstag führt die RWE-Aktie den DAX an. Mit einem deutlichen Plus reagiert der Versorger auf die Talfahrt der vergangenen Tage. Nach den schwachen Zahlen vom Montag haben die Analysten den Titel genauer unter die Lupe genommen. Ihr Votum fällt auf dem aktuellen Niveau verhalten optimistisch aus. mehr
| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

RWE: Was nun?

Die Gewinne des Versorgers RWE schmelzen auch nach der Neuausrichtung weiter. In den ersten neun Monaten dieses Jahres sackte das Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (Ebitda) um 13 Prozent auf 3,8 Milliarden Euro ab. Hauptgrund ist der Verfall der Strompreise im Großhandel, der die … mehr
| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

RWE-Tochter Innogy mit schwachen Zahlen: Kaufchance?

Die meist als RWE-Ökostromtochter Innogy, die gemessen am Großteil der Umsätze eigentlich eher als Netzbetreiber bezeichnet werden müsste, ist mit einem Gewinnrückgang in die Eigenständigkeit gestartet. Der Aktienkurs hatte sich bereits an den vergangenen Handelstagen schwach entwickelt. Lohnt sich … mehr
| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

E.on und RWE: Endlich Klarheit

Gewissheit für E.on, RWE & Co: Die Bundesregierung stellt die Weichen für einen Milliardenpakt zur Entsorgung der atomaren Altlasten. Das Kabinett bringt an diesem Mittwoch einen Gesetzentwurf auf den Weg, um sich mit den Energiekonzernen über die Finanzierung des Atomausstiegs abschließend zu … mehr