RWE
- Maximilian Völkl

RWE-Aktie: Es wird düster!

Der deutsche Energieversorger RWE befindet sich wieder auf Talfahrt. Nachdem die Aktie gestern mit einem Minus von gut zwei Prozent das Schlusslicht im DAX war, ist auch am Donnerstag zunächst keine Erholung in Sicht.

Negativ wirkte sich dabei eine Verkaufsempfehlung der Schweizer Großbank UBS aus. Für Analyst Patrick Hummel gehört die Versorgeraktie sogar zu den am wenigsten präferierten Werten. Die Bewertungsprämie im Sektor sei nicht gerechtfertigt. Außerdem seien die Strompreise auf die Tiefstände von August 2013 zurückgefallen.

Schwaches Chartbild

Auch charttechnisch hat sich die Situation bei RWE wieder deutlich verdüstert. Während der langfristige Abwärtstrend seit August 2012 nach wie vor intakt ist, wurde die Unterstützung bei knapp 26 Euro inzwischen deutlich durchbrochen.

Vorteil E.on

DER AKTIONÄR bevorzugt in der Versorgerbranche derzeit den Kauf der E.on-Aktie. E.on setzt weniger stark auf Braunkohle als RWE und hat eher auf die Energiewende reagiert. Ein Stopp bei 12,50 Euro sichert diese Position ab.

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Maximilian Völkl | 0 Kommentare

RWE ist wieder da: Diese Zahlen machen Mut

Nach den deutlichen Verlusten im vergangenen Jahr ist RWE im ersten Quartal wieder in die schwarzen Zahlen zurückgekehrt. Konzernchef Rolf Martin Schmitz blickt zudem auf ein für RWE erfreuliches Ergebnis bei der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen zurück. Die Aktie reagierte im frühen Handel mit … mehr
| Maximilian Völkl | 0 Kommentare

RWE: Die Lösung wäre so einfach…

RWE setzt den Fokus auf konventionelle Kraftwerke. Der Versorger hat aber nach wie vor mit den Folgen der Energiewende zu kämpfen. Wegen der gesunkenen Strompreise lohnt sich das Betreiben von Kohle- und Gaskraftwerken kaum noch. Konzernchef Rolf Martin Schmitz fordert deshalb vehement einen … mehr
| Maximilian Völkl | 0 Kommentare

RWE: Schmitz baut um – das ist jetzt geplant

Seit der Abspaltung der Tochter Innogy befindet sich RWE im Wandel. Der Versorger will seinen Umbau nun weiter fortsetzen. Konzernchef Rolf Martin Schmitz baut die zweite Führungsebene um. Die Braunkohlesparte soll in Zukunft stärker von der restlichen Stromproduktion getrennt werden. mehr