RWE
- Werner Sperber - Redakteur

RWE: Planspiel Ausstieg

Die Fachleute von Börse Online erinnern an die geplante Aufspaltung der RWE AG. Dabei soll das Geschäft mit Ökostrom, Netzen und Vertrieb ausgelagert und an die Börse gebracht werden. Die Handelssparte soll beim Mutterkonzern bleiben. Dieses Geschäft mit dem Handel von Energie und Rohstoffen soll sich in den drei bis fünf Jahren nach der Aufspaltung mindestens verdoppeln. Dr. Markus Krebber Vorsitzender der Geschäftsführung der dafür zuständigen RWE Supply & Trading GmbH, sagt, nach einem Betrag von 156 Millionen Euro im Jahr 2015 soll der durchschnittlicher Ergebnisbeitrag 250 Millionen Euro im Jahr erreichen. Um das zu erreichen möchte Dr. Krebber verstärkt für andere Industriefirmen das Energiemanagement übernehmen, wobei er vor allem in Asien und den USA gute Wachstumschancen sieht.

Auch wenn der rasante Kurssturz der Aktie dazu verleiten könnte, auf eine Trendwende zu spekulieren, sollten Anleger die Anteile weiter meiden. Bislang standen die Ruhrgebietsstädte fest zu ihren Beteiligungen an RWE, die in der Summe rund 25 Prozent am Grundkapital des Konzerns ausmachen. Doch nun gibt es in mehreren Kommunen Planspiele, sich von diesen Aktienpaketen zu trennen.

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Maximilian Völkl | 0 Kommentare

RWE: Das steckt hinter den Uniper-Gerüchten

Die Versorgerbranche befindet sich nach wie vor im Wandel. Die Energiewende läuft auf Hochtouren und der europäische Markt steht vor einer Konsolidierung. Die Uniper-Übernahme durch Fortum ist der erste Schritt. Direkt betroffen ist davon auch RWE. Zukäufe könnten Sinn machen. mehr
| Maximilian Völkl | 0 Kommentare

Zerschlagung von Uniper – RWE steht bereit

Nach wie vor wehrt sich Uniper gegen den Einstieg des finnischen Wettbewerbers Fortum. Da die Mutter E.on ihren Anteil aber verkaufen wird, ist der Widerstand von Vorstandschef Klaus Schäfer ein Kampf gegen Windmühlen. Es ist deshalb Zeit, sich damit zu befassen, wie es künftig weitergeht. Hier … mehr
| Maximilian Völkl | 0 Kommentare

RWE: Es brodelt wieder…

Seit Monaten schwelen in der Versorgerbranche Gerüchte um eine Konsolidierung. Vor allem die deutschen Konzerne stehen dabei im Mittelpunkt. Am Donnerstag war erneut die RWE-Tochter Innogy das Ziel der Spekulationen. Ein Verkauf ist zwar unwahrscheinlich, die Aktien haben dennoch deutlich … mehr
| Maximilian Völkl | 0 Kommentare

RWE: Das drückt auf die Stimmung

Die RWE-Aktie hat sich zuletzt stark entwickelt und ein neues Jahreshoch bei 21,18 Euro erreicht. Am Montag zählt der Versorger im schwachen Marktumfeld allerdings zu den grtößten Verlierern im DAX. Die Ursache: Die Privatbank Berenberg hat ihre Kaufempfehlung gestrichen. mehr