RWE
von Michael Herrmann - Redakteur

RWE: Kaufen oder verkaufen?

Die gestern vorgelegten Zahlen des Energieversorgers RWE stoßen bei Analysten weiter auf großes Interesse. Nun haben auch Kepler und die NordLB ihre Einschätzungen für die Aktie des DAX-Konzerns aktualisiert. Empfehlung und Kursziel fallen dabei sehr unterschiedlich aus.

Nach Commerzbank, WestLB und WGZ Bank hat nun auch das Analysehaus Kepler auf die Zahlen von RWE reagiert. Analyst Ingo Becker hat RWE auf "Reduce" belassen. Das Kursziel lautet weiter 25 Euro. Die Kennziffern des Energiekonzerns für 2011 hätten exakt den Prognosen des Analysten entsprochen. Die Details zum Sparprogramm für 2013 seien allerdings hinter den Markterwartungen zurückgeblieben.

39 statt 31 Euro

Die NordLB ist da schon deutlich optimistischer. Ihr Analyst Heino Hammann hat RWE von "Halten" auf "Kaufen" hochgestuft und das Kursziel von 31 auf 39 Euro angehoben. Der Energieversorger habe wie erwartet schwache Kennziffern für 2011 vorgelegt, dafür aber einen optimistischen Ausblick bis 2013 gegeben. Da die Lösungsstrategien für die Probleme langsam zu greifen schienen habe die Aktie trotz der hohen Kursgewinne der vergangenen Wochen noch Luft nach oben.

Einschätzung bestätigt

DER AKTIONÄR hat bereits gestern darauf hingewiesen, dass die Zahlen im Rahmen der Erwartungen ausgefallen sind und der Ausblick optimistisch stimmt. Diese Einschätzung gilt auch nach den jüngsten Analystenstimmen. Anleger sollten am Ball bleiben und die Position mit einem Stopp bei 30 Euro absichern.

| Marion Schlegel | 0 Kommentare

E.on und RWE im Härtetest: Sind die Aktien ein Kauf?

Die Aktien der deutschen Energieversorger E.on und RWE sind im Zuge der großen Korrektur an den Märkten in den vergangenen Wochen deutlich unter Druck geraten. Am heutigen Montag sind die Werte erneut auf der Verliererliste des DAX zu finden. Während die Aktie der Commerzbank mit einem Plus von 0,8 … mehr
| Maximilian Völkl | 0 Kommentare

RWE: Der nächste Schock droht

Schlechte Nachrichten für RWE. Der angestrebte Verkauf der Öl- und Gasfördertochter Dea scheint zu platzen. Nachdem das Geschäft mit einer Investorengruppe um den russischen Oligarchen Michail Fridman bereits als fast sicher galt, droht nun ein heftiger Rückschlag. Die britische Regierung will den … mehr
Diskutieren Sie mit:
Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.
Das DAF Deutsches Anleger Fernsehen ist über ASTRA digital sowie über verschiedene Kabelnetze frei zu empfangen. Darüber hinaus ist das Programm über das eigene Online-Portal www.daf.fm zu sehen, sowie über das IPTV-Netz (Entertain) der Dt. Telekom. In der kostenfreien Mediathek stehen sämtliche Beiträge und Interviews - mittlerweile über 35.000 Videos zu mehr als 3.000 Einzelwerten - zur Verfügung.