RWE
- Maximilian Völkl

RWE: Das ist stark

Der Versorger RWE hat seinen Gewinn im ersten Halbjahr deutlich gesteigert. Die Prognose für das laufende Geschäftsjahr soll am oberen Ende der Spanne liegen. An der Börse kommen die Zahlen gut an. Die Aktie klettert im freundlichen Marktumfeld wieder über die 19-Euro-Marke.

Das bereinigte operative Ergebnis (EBITDA) ist in den ersten sechs Monaten des Jahres im Vergleich zum Vorjahr um 6,7 Prozent auf 3,2 Milliarden Euro geklettert. Die Erwartungen der Märkte wurden damit getroffen. Vor allem im Energiehandel kehrte RWE nach einem Verlust im Vorjahr mit einem Ergebnis von 131 Millionen Euro wieder zurück in die Spur.

Für das Gesamtjahr erwartet der Konzern ein bereinigtes EBITDA von 5,4 bis 5,7 Milliarden Euro – nach 5,4 Milliarden Euro im Vorjahr. Das bereinigte Nettoergebnis soll zwischen 1,0 und 1,3 Milliarden Euro liegen. 2016 waren es 777 Millionen Euro. „Unsere finanzielle Situation bietet eine solide Basis für die Zukunft“, so Konzernchef Rolf Martin Schmitz.

Starke Entwicklung

RWE ist wieder auf dem richtigen Weg. Operativ läuft es gut. Durch die Rückzahlung der Brennelementesteuer – hier hat der Konzern bereits eine Sonderdividende von 1,00 Euro je Aktie angekündigt –, die Befreiung von den Atomrisiken und die dividendenstarke Tochter Innogy hat sich auch die finanzielle Situation wieder entspannt. Anleger können an Bord bleiben, weiter auf steigende Strompreise und einen Kapazitätsmarkt spekulieren.

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Maximilian Völkl | 0 Kommentare

Update RWE: Das wäre gar nicht mal so schlimm

Deutschland will in den kommenden Jahren aus der Kohlekraft aussteigen. Allerdings wird die Kohlekommission ihren Abschlussbericht erst im Februar vorstellen. Auch wenn der Exit dann konkreter wird, hat RWE keine Angst vor dem Termin. Denn so schlimm wie häufig dargestellt, dürfte das Kohleende für … mehr
| Maximilian Völkl | 0 Kommentare

RWE: Droht jetzt die Enteignung?

Der Kohleausstieg bleibt komplex. Unternehmen, Politik und Umweltschützer können sich bislang weder auf die Art noch auf den Zeitpunkt einigen. Für RWE geht es bei dem Thema um Milliarden. Klar, dass Konzernchef Rolf Martin Schmitz deshalb auch harte Worte findet. Der jüngste Vorschlag der SPD ist … mehr
| Maximilian Völkl | 0 Kommentare

E.on und RWE: So läuft der Mega-Deal ab

Die Energiebranche befindet sich im Wandel. In Deutschland teilen sich die beiden Platzhirsche E.on und RWE künftig die Noch-RWE-Tochter Innogy auf. Die Übernahme benötigt zwar noch Zeit. Anleger sollten sich aber bereits jetzt darauf einstellen, dass die beiden Erzrivalen künftig nicht mehr in … mehr
| Maximilian Völkl | 0 Kommentare

RWE: Anfang vom Ende – oder alles nur Humbug?

Im schwachen Marktumfeld hat sich die RWE-Aktie in den vergangenen Wochen sehr stabil gezeigt. Seit dem deutlichen Rücksetzer nach der Gewinnwarnung in Folge des Räumungsverbots am Hambacher Forst zeigt der Trend beim DAX-Titel wieder nach oben. Doch ein Medienbericht schürt nun die Angst vor einem … mehr