RWE
- Michel Doepke - Volontär

RWE: Ausblick der Ökostromtochter Innogy verpufft – Aktie fällt zurück

RWE steht heute im Fokus: der DAX-Konzern publizierte den Ausblick für das laufende und kommende Geschäftsjahr der Kernbereiche Netz und Infrastruktur, Vertrieb und erneuerbare Energien. Diese Bereiche sollen künftig unter dem Namen Innogy an der Börse handelbar sein. Die Börse reagiert mit Verlusten.

Das EBITDA für die RWE-Tochter im Jahr 2016 zwischen 4,1 und 4,4 Milliarden liegen. Den größten Anteil davon wird voraussichtlich das Segment Netz und Infrastruktur dazu beitragen – 2,5 bis 2,7 Milliarden Euro ist die erwartete Prognose. 1,0 bis 1,2 Milliarden Euro soll der Vertrieb und 0,6 bis 0,8 Milliarden Euro das Geschäft mit erneuerbaren Energien erwirtschaften.

2017 wird ein steigendes Ergebnis bei der Ökostromtochter erwartet. Prognostiziert wird ein EBITDA von Innogy von 4,3 bis 4,7 Milliarden Euro. Das Gesamtergebnis ist jedoch davon abhängig, was die verbleibenden Sparten der konventionellen Stromerzeugung und Trading/Gas Midstream

der RWE dazu beitragen. Insgesamt geht der Vorstand von einem unveränderten EBITDA für das laufende Jahr im Gesamtkonzern von 5,2 bis 5,5 Milliarden Euro aus. Unterm Strich wird sich das abschließende Nettoergebnis von RWE auf rund 0,5 bis 0,7 Milliarden Euro belaufen.

Investierte bleiben an Bord

Nach den Kursgewinnen der vergangenen Tage befindet sich die Aktie im Konsolidierungsmodus. Ein nachhaltiger Sprung über die 16 Euro-Marke würde ein neues Kaufsignal generieren. Bereits investierte Anleger halten die Aktie weiter und belassen den Stopp bei 14 Euro. Neueinsteiger warten das Kaufsignal ab.


 

Das Tao des Kapitals
 

Autor: Spitznagel, Mark
ISBN: 9783864702945
Seiten: 368
Erscheinungsdatum: 03.03.2016
Verlag: Börsenbuchverlag
Art: gebunden
Verfügbarkeit: als Buch und als eBook erhältlich

Weitere Informationen und Bestellmöglichkeiten finden Sie hier

Regierungen, die überregulieren, Zentralbanken, die Wirklichkeiten am Markt verzerren. Der Investment-Ansatz der Österreichischen Schule meint seit 150 Jahren: Die Menschen verdienen etwas Besseres.
Er befürwortet sich selbst regulierende Märkte, in denen freie Menschen in einer freien Gesellschaft interagieren. Mark Spitznagel, einer der bekanntesten und erfolgreichsten Investoren unserer Tage, verbindet in »Das Tao des Kapitals« die zentralen Elemente des zeitlosen Investment-Modells »Privateigentum, freie Märkte, stabile Währung und eine liberale Gesellschaft« mit den Gedanken des Taoismus. So wie sich der Mensch im Taoismus an die Gegebenheiten anpassen soll, so sollte auch der Investor den Märkten freien Lauf lassen – und die Früchte seiner Geduld ernten. Spitznagel weist in seinem Ansatz des Austrian Investing den Weg.

 

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Maximilian Völkl | 0 Kommentare

RWE: Das steckt hinter den Uniper-Gerüchten

Die Versorgerbranche befindet sich nach wie vor im Wandel. Die Energiewende läuft auf Hochtouren und der europäische Markt steht vor einer Konsolidierung. Die Uniper-Übernahme durch Fortum ist der erste Schritt. Direkt betroffen ist davon auch RWE. Zukäufe könnten Sinn machen. mehr
| Maximilian Völkl | 0 Kommentare

Zerschlagung von Uniper – RWE steht bereit

Nach wie vor wehrt sich Uniper gegen den Einstieg des finnischen Wettbewerbers Fortum. Da die Mutter E.on ihren Anteil aber verkaufen wird, ist der Widerstand von Vorstandschef Klaus Schäfer ein Kampf gegen Windmühlen. Es ist deshalb Zeit, sich damit zu befassen, wie es künftig weitergeht. Hier … mehr
| Maximilian Völkl | 0 Kommentare

RWE: Es brodelt wieder…

Seit Monaten schwelen in der Versorgerbranche Gerüchte um eine Konsolidierung. Vor allem die deutschen Konzerne stehen dabei im Mittelpunkt. Am Donnerstag war erneut die RWE-Tochter Innogy das Ziel der Spekulationen. Ein Verkauf ist zwar unwahrscheinlich, die Aktien haben dennoch deutlich … mehr
| Maximilian Völkl | 0 Kommentare

RWE: Das drückt auf die Stimmung

Die RWE-Aktie hat sich zuletzt stark entwickelt und ein neues Jahreshoch bei 21,18 Euro erreicht. Am Montag zählt der Versorger im schwachen Marktumfeld allerdings zu den grtößten Verlierern im DAX. Die Ursache: Die Privatbank Berenberg hat ihre Kaufempfehlung gestrichen. mehr