RWE
- Maximilian Völkl

RWE: Aktie bricht aus – geht da noch mehr?

Die Konsolidierung in der Versorgerbranche ist endgültig vorbei. Am Donnerstag ist die RWE-Aktie auf ein neues Jahreshoch geklettert. Seit den starken Quartalszahlen zu Beginn der Woche hat der DAX-Titel bereits fast zehn Prozent zugelegt. Ein positiver Analystenkommentar hat neuen Schwung verliehen.

Bereits am Mittwoch hat die NordLB eine äußerst bullishe Studie über RWE veröffentlicht. Die gute Entwicklung des Versorgers habe sich im zweiten Quartal fortgesetzt, erklärte Analyst Holger Fechner. Zudem hätten sich die Aussichten verbessert. RWE sei damit auf einem guten Weg. Der Experte hat das Kursziel von 21,00 auf 23,50 Euro angehoben und die Einstufung auf „Kaufen“ belassen.

Charttechnisch sieht das Bild bei RWE ebenfalls glänzend aus. Nach der Rallye zu Jahresbeginn war die Aktie Ende Juni in eine Konsolidierungsphase übergegangen. Mit dem Sprung über das alte Jahreshoch bei 20,39 Euro konnte diese Phase überwunden werden. Nach oben ist der Weg jetzt frei bis zum Widerstand aus dem Jahr 2015 bei 21,70 Euro.

An Bord bleiben

Die Rückzahlung der Brennelementesteuer, die Befreiung von den Atomlasten und die Hoffnung auf steigende Strompreise sorgen bei RWE für Schwung. Dank der verbesserten Finanzsituation – auch durch die hohen Zahlungen der Tochter Innogy – kann der Versorger sogar eine Sonderdividende von 1,00 Euro je Aktie ausschütten. Hinzu kommt das tolle Chartbild. Anleger bleiben an Bord, Trader können nach dem Ausbruch nun zugreifen.

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