RWE
- Stefan Limmer - Redakteur

RWE: „Schlechter als erwartet“

Der Energiekonzern RWE hat kürzlich die Ergebnisse zum ersten Halbjahr 2013 veröffentlicht. Sinkende Preise im Stromgroßhandel und ein seltenerer Einsatz der konventionellen Kraftwerke schmälern die Erträge. Das Unternehmen musste seinen Aktionären daher einen Rückgang bei allen relevanten Kennzahlen erklären.

Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat die Einstufung für RWE nach Zahlen auf "Outperform" mit einem Kursziel von 34 Euro belassen. Das nachhaltige Reinergebnis des Versorgers sei im ersten Halbjahr wegen finanzieller Belastungen schlechter als erwartet ausgefallen, da die Beteiligung Dea nicht mehr zu den Ergebnissen beitrage, schrieb Analyst Benjamin Leyre in einer Studie vom Dienstag. Die betriebliche Entwicklung sei nur leicht hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Die Jahreszielspanne wurde zwar nicht weiter konkretisiert, doch der Vorstandschef sei nun noch zuversichtlicher.

Kein Kauf

Die Zahlen für das zweite Quartal haben gezeigt, dass es momentan bei RWE nicht rund läuft. Trotz der positiven Analysteneinstufung ist die Aktie deshalb kein Kauf.  Auf dem deutschen Markt bleibt Konkurrent E.on aber die erste Wahl. Der Rivale von RWE ist für die Energiewende deutlich stärker aufgestellt.

(Mit Material von dpa-AFX)

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Maximilian Völkl | 0 Kommentare

RWE: Im Wandel – so läuft 2018

Trotz der Gewinnwarnung der Tochter Innogy im Dezember blickt RWE insgesamt auf ein erfolgreiches Jahr 2017 zurück. Der Wandel in der Energiebranche setzt sich unbeirrt fort. Der DAX-Versorger ordnet die Stromerzeugung deshalb neu. Innogy will die Kosten derweil besser in den Griff bekommen. mehr
| Maximilian Völkl | 0 Kommentare

RWE: Am Tropf der Tochter – Aktie unter Beschuss

Der Rücktritt von Peter Terium sorgte am Dienstagabend für den nächsten Paukenschlag bei Innogy. An der Börse sorgte der Chefwechsel zunächst für Euphorie. Inzwischen hat sich die Stimmung aber wieder gedreht. Sowohl Innogy als auch die Mutter RWE sind wieder ins Minus gedreht. Bei RWE hängt … mehr