Fresenius
- Marion Schlegel - Redakteurin

Run auf Fresenius – Dividenden-Garant ist der Top-Performer des Tages im DAX

Die Aktie von Fresenius entwickelt sich weiterhin stark. Am heutigen Mittwochnachmittag gewinnt das Papier 2,2 Prozent auf 61,26 Euro und ist damit der beste Wert des Tages im DAX. Seit dem Zwischentief im Februar bei 52,39 Euro hat die Aktie damit schon wieder ordentlich Gas gegeben. Und auch das erst Ende November 2015 bei 70,00 Euro markierte Allzeithoch ist absolut in Reichweite.

Zum Kauf rät auch die US-Investmentbank Morgan Stanley. Sie hat jüngst ihre „Overweight“-Empfehlung und das Kursziel von 69 Euro bestätigt. Das Wachstum der Tochter Kabi in den USA dürfte im Januar solide geblieben sein, so Analyst Michael Jüngling. Es sei jedoch weiter sehr abhängig vom Mittel Neostigmine.

Analysten mit Optimismus

Und auch zahlreiche weitere Analysten zeigen sich optimistisch. Die DZ Bank hat die Einstufung für Fresenius SE nach den Zahlen für 2015 auf "Kaufen" mit einem fairen Wert von 76 Euro belassen. Das Geschäftsjahr 2015 habe seine Erwartungen getroffen, während der Ausblick für 2016 aufgrund von Währungseffekten leicht darunter liege, schrieb Analyst Sven Kürten. Der neue, ambitionierte Mittelfristausblick sei vom Markt positiv aufgenommen, was Kürten damit begründete, dass der Medizinkonzern eher für konservative Ausblicke bekannt sei.

Die NordLB hat die Einstufung für Fresenius ebenfalls auf "Kaufen" mit einem Kursziel von 72 Euro belassen. Der positive Trend beim Medizinkonzern sei mit neuen Rekordwerten abermals untermauert worden, so Analyst Holger Fechner. Mittel- bis langfristig profitierten Aktionäre von einer außergewöhnlich stabilen Dividendenpolitik. Fresenius habe immerhin zum 23. Mal in Folge eine Erhöhung vorgeschlagen.

Die Commerzbank hat das Kursziel für Fresenius SE von 73 auf 74 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Der Medizinkonzern erfülle konstant die Erwartungen, erklärte Analyst Oliver Metzger. Mit den Resultaten für 2015 und dem neuen Mittelfristziel habe er gerechnet. Im Laufe des Jahres dürfte nun noch die Konzernprognose für die Tochter Kabi schrittweise steigen. Der Experte hob seine Schätzungen leicht an.

(Mit Material von dpa-AFX)

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