Wal-Mart Stores
- DER AKTIONÄR

Ruhiger Handel an der Wall Street

Die Indizes an den US-Börsen verzeichneten am Donnerstag leichte Abschläge. Der Dow Jones verlor am Ende 0,38 Prozent auf 13.238 Zähler. Der breiter gefasste S&P-500 fiel 0,42 Prozent auf 1.457 Zähler und der Nasdaq-Composite schloss kaum verändert auf 2.565 Punkten. Die Zurückhaltung auf dem Parkett begründeten Analysten mit der Rede von Zentralbankchef Ben Bernanke am Freitag.

Die Indizes an den US-Börsen verzeichneten am Donnerstag leichte Abschläge. Der Dow Jones verlor am Ende 0,38 Prozent auf 13.238 Zähler. Der breiter gefasste S&P-500 fiel 0,42 Prozent auf 1.457 Zähler und der Nasdaq-Composite schloss kaum verändert auf 2.565 Punkten. Die Zurückhaltung auf dem Parkett begründeten Analysten mit der Rede von Zentralbankchef Ben Bernanke am Freitag.

Konjunktur

Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe stieg in der Vorwoche unerwartet um 9.000 auf 334.000. Volkswirte hatten im Vorfeld einen Rückgang auf 320.000 prognostiziert. Daneben legte das Handelsministerium seine zweite Schätzung zur US-Wirtschaftsentwicklung im zweiten Quartal vor und korrigierte seine vorläufige Angabe deutlich nach oben. Demnach wuchs das reale Bruttoinlandsprodukt gegenüber dem Vorquartal um 4,0 Prozent. Zuvor wurde vorläufig ein Plus von 3,4 Prozent ausgewiesen.

Einzelwerte

Zu den größten Gewinnern an der Wall Street gehörten die Titel von Novell. Das Unternehmen hatte zuvor gemeldet, dass der Verlust im dritten Quartal gesunken und der Umsatz gestiegen sei. Daraufhin erhöhten Analysten der Credit Suisse ihr Kursziel für die Papiere des Softwareherstellers. Novell gewannen in der Folge 7,95 Prozent auf 7,33 Dollar.

Papiere des Computerkonzerns Apple sind bei Anleger derzeit begehrt. Die Investoren hegen große Erwartungen an die neuen Produkte der iPod-Reihe. Aktien von Apple gewannen 1,62 Prozent auf 136,25 Dollar.

Anteilscheine von Research in Motion verteuerten sich 1,28 Prozent auf 82,87 Dollar. Grund waren neue Gerüchte, der BlackBerry-Anbieter könnte von Microsoft übernommen werden. Beide Unternehmen wollten sich dazu nicht äußern.

Papiere von Wal-Mart fielen 1,97 Prozent auf 43,32 Dollar, nachdem Analysten von Merrill Lynch die Titel auf „verkaufen“ von „neutral“ heruntergestuft hatten.

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Andreas Deutsch | 0 Kommentare

Die Prognosen der Profis

In seiner Serie "Tipps von den Experten - was die Profis jetzt kaufen" fragte DER AKTIONÄR regelmäßig Börsenfachleute nach ihren persönlichen Favoriten. In seiner Reihe "Die Prognosen der Profis" geht DER AKTIONÄR noch weiter: Wie entwickelt sich die Börse? Welche Risiken gibt es? Wo locken Chancen? mehr
| Werner Sperber | 0 Kommentare

Börsenwelt Presseschau: Berkshire Hathaway und andere, Commerzbank, Deutsche Bank und die Allianz, Wirecard sowie das Verhältnis von Euro und Schweizer Franken unter der Lupe

Fuchs Kapitalanlagen möchte zur Absicherung das Depot mit ausländischen Werten wie Warren Buffets Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway, der Coca-Cola Company, Amazon.com, Wal-Mart Stores, Home Depot oder ganz einfach mit einem börsennotierten Indexfonds breiter aufstellen. Die Actien-Börse beschäftigt sich mit der Commerzbank, der Deutschen Bank und der Allianz. Platow Derivate hält die Aktie von Wirecard für chancenreich. Das Zertifikatejournal hat eine riskante Möglichkeit gefunden, kurzfristig am Kampf der Schweiz um einen im Vergleich zum Euro schwächeren Franken zu verdienen. Zudem gibt es Änderungen in Musterdepots. mehr
| Andreas Deutsch | 0 Kommentare

Daniel Bernecker: DAX 7.000

Aktienexperte Daniel Bernecker lässt sich von der derzeitigen Nervosität an den Märkten nicht anstecken. Der Herausgeber des Aktionärsbriefs und Sohn von Hans A. Bernecker ist "sehr, sehr zuversichtlich". Die Finanzkrise dürfte seiner Meinung nach eher ein Thema für die Anleihenmärkte sein. Der DAX habe reichlich Luft nach oben. mehr