Eli Lilly and Company
- Michel Doepke - Volontär

Rückschlag im Kampf gegen Alzheimer: Eli Lilly und Biogen stürzen ab

Bislang konnten Pharma- und Biotech-Konzerne kein probates Mittel gegen die „Volksseuche“ Alzheimer finden. Die Hoffnungen beruhen auf Präparate, die sich in der klinischen Entwicklung befinden. Doch nun floppte eine Studie von Eli Lilly – auch Biogen zieht es mit nach unten.

Solanezumab enttäuscht

Der Hoffnungsträger Solanezumab vom US-Pharma-Giganten Eli Lilly konnte bei Patienten mit einer milden Form der Demenz keine Verbesserungen erzielen. Konzernchef John Lechleiter kommentierte: "Wir sind enttäuscht mit Blick auf die Millionen von Menschen, die auf eine geeignete Behandlung warten." Eine Entscheidung, wie es mit dem Präparat weiter gehen soll, steht noch aus. Fakt ist, dass der Rückschlag enorme finanzielle Folgen für Eli Lilly hat. Nach ersten Einschätzungen belaufen sich die Kosten auf rund 150 Millionen Dollar (vor Steuern). Mitte Dezember planen die Amerikaner eine überarbeitete Prognose und einen angepassten Ausblick für 2017 zu veröffentlichen.

Biogen ebenfalls unter Druck

Auch Biogen hat mit Aducanumab einen potentiellen Alzheimer-Blockbuster in der Pipeline. Die bisherigen Testergebnisse sind vielversprechend ­– allerdings stehen bei diesem Präparat weitere entscheidende Studien an, die ähnlich wie bei Eli Lilly nicht die gewünschten Ergebnisse liefern könnten. Aus Angst vor einem Flop schicken die Anleger auch die Biogen-Aktie auf Tauchstation.

Eli Lilly ausgestoppt – Biogen aussichtsreich

Anfang November wurde die AKTIONÄR-Empfehlung von Eli Lilly mit einem dreistelligen Kursgewinn ausgestoppt – vorerst sollten Anleger die Finger vom Pharma-Unternehmen lassen. Bei Biogen hingegen zeichnet sich eine Erholung ab. Hochspekulative Anleger legen sich mit einem Abstauberlimit eine Position ins Depot und sichern diese mit einem Stopp bei 227 Euro ab.

(Mit Material von dpa-AFX)

 


 

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