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Rückenwind für Gazprom, Shell und Co: Ölpreise klettern weiter

Die Aktien der bei deutschen Privatanlegern beliebten Aktien von Gazprom und Royal Dutch Shell können sich im heutigen Handel erneut verteuern. Hintergrund ist der steigende Ölpreis, der den Großteil der Verluste vom Vortag wieder wettmacht. Ein Barrel der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Mai kostete wieder über 40 Dollar.

Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im April stieg um 55 Cent auf 37,05 Dollar. Der Preis für OPEC-Rohöl legte zuletzt ebenfalls zu. Das OPEC-Sekretariat meldete am Mittwoch, dass der Korbpreis am Dienstag 35,07 US-Dollar betragen habe.

Trendwende geschafft?
Auch wenn sich die Ölpreise seit Mitte Januar kräftig erholen konnten, bleibt der Handel am Rohölmarkt schwankungsanfällig. Ob die Trendwende geschafft ist, gilt unter Fachleuten als fraglich. Das nach wie vor hohe Angebot bei konjunkturell bedingten Nachfragerisiken lässt Experten zweifeln, ob die Preiszuwächse nachhaltig sind.

Immerhin gehen Rohstoffexperten der Commerzbank davon aus, dass es keine Rückkehr zu den mehrjährigen Tiefstständen vom Jahresauftakt geben wird. Außerdem sei am Ölmarkt nicht mehr mit einer länger anhaltenden Preisschwäche zu rechnen. Die Commerzbank begründet diese Einschätzung mit der Entwicklung in den USA: "Es wird immer ersichtlicher, dass die deutlich geringere Bohraktivität in den USA die dortige Ölproduktion dämpft."

Mutige können zugreifen
Ein Investment am Energeimarkt ist aktuell nichts für Anleger mit schwachen Nerven. Die Einschätzung der dividendenstarken Aktien von Royal Dutch Shell finden Sie hier. Bei Gazprom sollten wegen der politischen Risiken ausnahmslos sehr mutige Anleger mit einem langen Atem einsteigen. Der Stoppkurs sollte hier bei 2,60 Euro belassen werden, also knapp unterhalb des jüngst markierten Zwischentiefs.

(Mit Material von dpa-AFX)

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