Royal Dutch Shell
- Maximilian Völkl

Royal Dutch Shell: Das ist stark – neues Kaufsignal winkt

Die Lage bei Royal Dutch Shell hellt sich immer mehr auf. Inzwischen notieren die Papiere des britisch-niederländischen Ölriesen nur noch knapp unterhalb der 200-Tage-Linie. Erstmals seit fast einem Jahr könnte damit auch bei der Euro-Notierung der Sprung über den wichtigen Indikator gelingen. Dies dürfte der Erholungsbewegung weiteren Schwung verliehen.

Das japanische Analysehaus Nomura hat die Einstufung für den Dividendenriesen ebenfalls auf „Buy“ bestätigt. Zudem wurde das Kursziel für den Ölkonzern von 1.575 auf 1.750 Pence erhöht. Bei dem aktuellen Wechselkurs sind dies umgerechnet etwa 22,35 Euro. Damit würde der faire Wert allerdings im Bereich des aktuellen Kursniveaus liegen.

Impulse könnte es für die Shell-Aktie in den kommenden Tagen vor allem aus charttechnischer Sicht geben. Nachdem bei der britischen Notierung in Pence zuletzt bereits der Sprung über die 200-Tage-Linie gelungen ist, winkt dieses Signal nun auch beim niederländischen Pendant in Euro. Derzeit verläuft der wichtige Trendindikator im Bereich von 23 Euro. Dort notiert aktuell auch der seit April 2015 intakte Abwärtstrend. Gelingt der Sprung über diesen Widerstand, sollte sich die starke Erholungsbewegung – vor allem im Hinblick auf die aktuell steigenden Ölpreise – fortsetzen.

Attraktiver Dividendenriese

Das Blatt hat sich gewendet. Die negativen Faktoren verlieren zunehmend an Einfluss, die positiven Signale häufen sich. Für Anleger ist die Shell-Aktie wieder interessant. Das verbesserte Chartbild, die attraktive Bewertung und die starke Dividendenrendite von derzeit knapp acht Prozent sprechen für den Titel. Der Stoppkurs des AKTIONÄR liegt bei 17,50 Euro.

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

Royal Dutch Shell: Da geht noch mehr …

Zu Wochenbeginn geben die Ölpreise im Zuge von Gewinnmitnahmen wieder etwas nach. Dennoch notiert etwa WTI-Öl weiter auf dem höchsten Niveau seit 2014. Dies ist natürlich eine sehr komfortable Situation für Energiekonzerne wie Royal Dutch Shell, deren Aktie weiter Rückenwind von den Analysten … mehr
| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

Royal Dutch Shell: Das kam überraschend …

Die US-Rohöllagerbestände sind in den USA innerhalb einer Woche um 9,2 Millionen Barrel gesunken und damit weitaus stärker als Experten im Vorfeld erwartet hatten (-5,1 Millionen Barrel). Daraufhin legten die Ölpreise kräftig zu, WTI-Öl markierte sogar ein neues Mehrjahreshoch und beflügelte die … mehr
| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

Royal Dutch Shell und BP: Was jetzt zu tun ist

In der vergangenen Handelswoche hat die OPEC beschlossen, die Fördermengen um täglich 600.000 Barrel zu erhöhen. Mittelfristig könnten es sogar eine Million Barrel mehr werden, sollten die derzeitigen Produktionsprobleme einiger Mitgliedsstatten behoben werden. Was bedeutet dies für die beiden … mehr
| Martin Mrowka | 0 Kommentare

Öl-Aktien nach Opec-Treffen im Aufwind

Das Treffen der in der Opec zusammengeschlossenen Rohöl-Förderländer in Wien ist beendet. Die Fördermenge wird ausgeweitet, doch nicht in dem Maße wie vom Markt erwartet. Die Ölpreise ziehen am Nachmittag deutlich an. Und die Aktienkurse von Shell, BP, Repsol und Co. folgen aufwärts. mehr