Royal Dutch Shell
- Thorsten Küfner - Redakteur

Royal Dutch Shell, Total, BP und Co: Das tut weh

Nachdem Saudi-Arabien und Iran mit ihren klaren Ansagen, sich nicht an etwaigen Förderkürzungen zu beteiligen, den Öl-Bullen bereits kräftig den Wind aus den Segeln genommen haben, gibt es nun erneut schlechte Nachrichten für alle Anleger, die auf einen steigenden Ölpreis gewettet haben.

Denn in den USA sind die Ölreserven stärker gestiegen als erwartet. Wie das das US-Energieministerium mitteilte, kletterten die Bestände in der vergangenen Woche um 3,5 Millionen Barrel auf 507,6 Millionen Barrel. Analysten hatten mit einem Anstieg um 2,4 Millionen Barrel gerechnet. Die Benzinbestände fielen hingegen um 2,2 Millionen Barrel auf 256,5 Millionen Barrel. Die Destillatebestände (Heizöl, Diesel) sanken um 1,7 Millionen Barrel auf 160,7 Millionen Barrel.

 

Shell undTotal bleiben attraktiv
Angesichts der Tatsache, dass der Ölpreis noch länger auf dem Niveau um die 30-Dollar-Marke pendeln könnte, müssen Anleger auf Unternehmen setzen, die auch bei diesen Ölpreisen noch profitabel wirtschaften können. Allen voran sind das Konzerne mit einem starken Standbein im robusten Downstream-Geschäft wie etwa Shell oder Total. Hier können mutige Anleger schon jetzt einen Fuß in die Tür stellen.

(Mit Material von dpa-AFX)

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