Royal Dutch Shell
- Thorsten Küfner - Redakteur

Royal Dutch Shell, Total & Co: Das nächste Kaufsignal beim Ölpreis

Anteilseigner bei den Öl- und Gasförderern zu sein, hat über viele Monate kaum Freude gemacht. Außer den regelmäßig fließenden stattlichen Dividenden gab es kaum etwas zu feiern. Allmählich wendet sich das Blatt aber wieder. Dies liegt vor allem an der starken Entwicklung des Ölpreises, der nun ein neues Kaufsignal generiert.

Denn der Ölpreis (Brent) hat nun auch den hartnäckigen horizontalen Widerstand bei 46,50 Dollar aus dem Weg geräumt. Dies ist nach dem Ausbruch aus dem seit 2014 gültigen Abwärtstrends nun das nächste Kaufsignal innerhalb kurzer Zeit. Indes verweisen Marktbeobachter auf die Aussagen der Weltbank. Das Institut hatte die Preisprognose für das laufende Jahr erhöht und einen deutlichen Rückgang der US-Fördermenge in der zweiten Jahreshälfte vorausgesagt. Außerdem hatte das private American Petroleum Institute (API) am Vorabend gemeldet, dass die Ölreserven in den USA in der vergangenen Woche um 1,07 Millionen Barrel gesunken seien. Die US-Regierung wird die offiziellen Lagerdaten am Nachmittag veröffentlichen.

Derivat oder Aktie?
Das Chartbild für den Ölpreis hat sich weiter aufgehellt. Mutige Anleger können mit dem in der Ausgabe 16/2016 vorgestellten Turbo-Long aus dem Hause Societe Generale auf eine Fortsetzung der Rallye spekulieren. Konservative Anleger sollten hingegen eher auf die weniger volatilen Aktien von Shell oder Total (heute mit Zahlen) setzen, die zudem beide mit stattlichen Dividenden locken.

(Mit Material von dpa-AFX)

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

Royal Dutch Shell: Da geht noch mehr …

Zu Wochenbeginn geben die Ölpreise im Zuge von Gewinnmitnahmen wieder etwas nach. Dennoch notiert etwa WTI-Öl weiter auf dem höchsten Niveau seit 2014. Dies ist natürlich eine sehr komfortable Situation für Energiekonzerne wie Royal Dutch Shell, deren Aktie weiter Rückenwind von den Analysten … mehr
| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

Royal Dutch Shell: Das kam überraschend …

Die US-Rohöllagerbestände sind in den USA innerhalb einer Woche um 9,2 Millionen Barrel gesunken und damit weitaus stärker als Experten im Vorfeld erwartet hatten (-5,1 Millionen Barrel). Daraufhin legten die Ölpreise kräftig zu, WTI-Öl markierte sogar ein neues Mehrjahreshoch und beflügelte die … mehr
| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

Royal Dutch Shell und BP: Was jetzt zu tun ist

In der vergangenen Handelswoche hat die OPEC beschlossen, die Fördermengen um täglich 600.000 Barrel zu erhöhen. Mittelfristig könnten es sogar eine Million Barrel mehr werden, sollten die derzeitigen Produktionsprobleme einiger Mitgliedsstatten behoben werden. Was bedeutet dies für die beiden … mehr
| Martin Mrowka | 0 Kommentare

Öl-Aktien nach Opec-Treffen im Aufwind

Das Treffen der in der Opec zusammengeschlossenen Rohöl-Förderländer in Wien ist beendet. Die Fördermenge wird ausgeweitet, doch nicht in dem Maße wie vom Markt erwartet. Die Ölpreise ziehen am Nachmittag deutlich an. Und die Aktienkurse von Shell, BP, Repsol und Co. folgen aufwärts. mehr