Royal Dutch Shell
- Thorsten Küfner - Redakteur

Royal Dutch Shell: Probleme durch den Brexit?

Die Aktie von Royal Dutch Shell hat sich trotz des Brexit-Entscheids sowie einer eher schwachen Ölpreisentwicklung zuletzt sehr robust gezeigt. Als britisch-niederländischer Mischkonzern, der zudem in US-Dollar, bilanziert dürfte das Unternehmen auch den EU-Austritt Großbritanniens locker verkraften. Dennoch gibt es Probleme.

So erklärte Shell-Chef Ben van Beurden nun, dass das Brexit-Votum den Verkauf von Vermögensgegenständen erschwere. So plante der Öl- und Gasriese, durch das Abstoßen von nicht mehr zum Kerngeschäft gehörenden oder zu unprofitablen Bereichen insgesamt 30 Milliarden Dollar einnehmen zu können. Dies werde aktuell durch die bestehenden Unsicherheiten durch den Brexit torpediert. Shell wollte die Verkäufe bis 2018 abgeschlossen haben, einem Insider zufolge erwarte man nun eher, dass sich die Abspaltungen wohl doch bis etwa 2019 oder womöglich noch länger hinziehen könnten.

Keine Sorge
Die Verzögerungen beim Verkauf der Assets sind zwar ärgerlich, aber längst kein Beinbruch. DER AKTIONÄR bleibt für die Aktie von Shell ebenso zuversichtlich gestimmt wie etwa Goldman Sachs.

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