Royal Dutch Shell
- Thorsten Küfner - Redakteur

Royal Dutch Shell: Kurz vor dem Ausbruch

Die deutliche Erholung des Ölpreises hat an den vergangenen Handelstagen auch die Aktie von Royal Dutch Shell beflügelt. So haben sich die Anteile des britisch-niederländischen Energieriesen um mehr als zehn Prozent verteuert. Nun notiert die Dividendenperle knapp unter einer wichtigen charttechnischen Marke.

Gestern gingen die Shell-Anteilscheine bei 1.819 Britischen Pence aus dem Handel, notierte aber zwischenzeitlich schon bei 1.845 Pence. In genau diesem Bereich liegt eine hartnäckige Widerstandszone. Glückt nach dem Ausbruch aus dem kurzfristigen Abwärtstrend nun auch noch der Sprung über das Zwischenhoch vom Oktober 2015 bei 1.857 Pence, sollte der Weg nach oben aber vorerst frei sein. Die nächste Hürde liegt dann erst wieder bei 1.920 Pence (umgerechnet 24,70 Euro). Allerdings wäre auch ein kleiner Rücksetzer nach dem starken Kursanstieg der vorangegangen Handelstage durchaus als gesund zu werten.

Aktie bleibt ein Kauf
DER AKTIONÄR hält nach wie vor an seiner Kaufempfehlung für die Shell-Papiere fest. Der hochprofitable Konzern ist an der Börse derzeit immer noch günstig bewertet. So beläuft sich das KGV für das kommende Jahr auf 14, das KBV beträgt 1,1 und die Dividendenrendite aktuell stolze 7,0 Prozent (und die Dividende ist seit 1945 nicht mehr gesenkt worden). Der Stopp sollte bei 17,50 Euro belassen werden. 

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