Royal Dutch Shell
- Thorsten Küfner - Redakteur

Royal Dutch Shell: Keine guten Vorgaben ….

Nachdem es gestern mit dem Aktienkurs des britisch-niederländischen Öl- und Gasförderers Royal Dutch Shell bereits nach unten ging, sollten sich Anleger auch heute zunächst nicht allzu große Hoffnungen auf eine rasche Gegenbewegung mache. Denn gaben die Ölpreise im auch frühen Handel erneut nach.

So lag der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Mai lag am Morgen bei 39,18 Dollar. Das waren 35 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im April fiel um 27 Cent auf 36,91 Dollar. Händler erklärten die fallenden Ölpreise mit der Förderpolitik des Iran. Das Mitglied der OPEC hatte bei einem Besuch des russischen Ölministers Alexander Nowak in Teheran weiterhin kein Interesse gezeigt, die Fördermenge wie von Russland und Saudi-Arabien angestrebt auf das Januar-Niveau zu begrenzen. Aus Kreisen der OPEC heißt es, dass die Gespräche über ein Einfrieren der Fördermenge im April fortgesetzt werden sollen.

Aktie bleibt attraktiv
Die aktuelle Korrektur der Ölpreise und auch der Shell-Aktie ist nach dem vorangegangenen Zwischenspurt durchaus gesund als zu werten. Die Aktie bleibt attraktiv – auch für die Experten von Goldman Sachs. Dank der breiten Aufstellung, der guten Kostenstruktur und der starken Bilanz dürfte Shell selbst durch eine längere Phase niedriger Ölpreise überstehen. Die günstig bewertete Aktie bleibt für mutige Dividendenjäger (Rendite aktuell: 7,8 Prozent) ein Kauf. Der Stopp sollte nun bei 17,50 Euro platziert werden.

(Mit Material von dpa-AFX)

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