Royal Dutch Shell
- Thorsten Küfner - Redakteur

Royal Dutch Shell: Die Wende naht!

Die Aktie des Energieriesen Royal Dutch Shell hat sich an den vergangenen Handelstagen wieder etwas erholt, was natürlich vor allem an der gestiegenen Ölpreisen liegt. Diese profitierten vor allem von der Meldung, dass die tägliche US-Ölproduktion in der Vorwoche um durchschnittlich 100.000 Barrel gesunken ist – der stärkste Rückgang seit Juli 2016!

Zum Teil lag die geringere Förderung an Einschränkungen durch Arbeiten an wichtigen Anlagen in Alaska sowie dem Tropensturm Cindy im Golf von Mexiko. Dennoch ist das aktuelle Ölpreisniveau für den Großteil der Frackingfirmen zu niedrig, um nachhaltig schwarze Zahlen zu schreiben. Dies dürfte in den kommenden Wochen und Monaten dazu führen, dass das derzeitige Überangebot am Ölmarkt wieder sinken wird und sich der Ölpreis wohl weiter etwas erholen dürfte.

Chartbild hellt sich leicht auf
Charttechnisch betrachtet hat sich die zuvor recht brenzlige Lage beim Ölpreis ebenfalls wieder etwas aufgehellt. So glückten der Ausbruch aus dem steilen Abwärtstrend sowie der Sprung über das Zwischenhoch bei 45,06 Dollar.

Die Chancen, dass der Ölpreis mittel- bis langfristig wieder deutlich höher notiert, stehen gut. Da der Energieriese Shell einen Großteil seiner Gewinne außerhalb des klassischen Fördergeschäfts erzielt, können Anleger ohnehin gelassen bleiben. Die Dividendenperle bleibt attraktiv. Der Stoppkurs sollte bei 20,50 Euro belassen werden.

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