Royal Dutch Shell
- Thorsten Küfner - Redakteur

Royal Dutch Shell: Das Comeback geht weiter

Die Aktie des britisch-niederländischen Energieriesen Royal Dutch Shell befindet sich im Gleichschritt mit den Ölpreisen seit Mitte Januar im Erholungsmodus. Auch heute sieht es danach aus, als würde sich die Dividendenperle erneut verteuern. Rückenwind gibt es hierbei erneut von höheren Preisen für WTI und Brent.

So kostete ein Barrel der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Mai 39,44 Dollar. Das waren 72 Cent mehr als am Freitag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im April stieg um 67 Cent auf 36,59 Dollar. Am Markt waren mehrere Gründe für die neuerlichen Preiszuwächse zu hören. Zum einen wurde der zuletzt schwächere Dollar als Unterstützung genannt. Eine schwächere US-Währung führt meist zu einer höheren Nachfrage, weil das in Dollar notierte Erdöl für Investoren außerhalb des Dollarraums günstiger wird. Zum anderen wurde auf den Trend geringerer Förderstellen in den USA verwiesen. Entsprechend ist die US-Ölproduktion in der Tendenz rückläufig, bislang sinkt sie aber nicht besonders stark.

 

Aktie bleibt attraktiv
Das Umfeld beim Ölpreis hellt sich weiter auf und dementsprechend auch die Aussichten bei Energiefirmen wie Royal Dutch Shell. DER AKTIONÄR rät mutigen Anlegern unverändert zum Kauf der mit einem 2017er-KGV von 12, einem KBV von 0,9 und einer Dividendenrendite von 7,8 Prozent günstig bewerteten Aktie (Stopp: 16,30 Euro).

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