Royal Dutch Shell
- Thorsten Küfner - Redakteur

Royal Dutch Shell: China gibt grünes Licht

Der Energieriese Royal Dutch Shell hat nun auch von den zuständigen Wettbewerbsbehörden in China die Genehmigung für die geplante Übernahme des britisches Gasproduzenten BG Group erhalten – ohne Auflagen. Damit dürfte der Deal im Volumen von rund 70 Milliarden Dollar Anfang 2016 abgeschlossen werden.

Kurz zuvor hatten auch die Kartellwächter in Australien grünes Licht für den Deal gegeben. Mit dem Beschluss in China fehlt nun nur noch die endgültige Zustimmung der Aktionäre beider Konzerne. Royal-Dutch-Shell-Chef Ben van Beurden betonte, er rechne mit einem Abschluss der Transaktion Anfang des kommenden Jahres. Dadurch würde dann unter anderem die weltweite Nummer 1 im Flüssiggas-Sektor entstehen.

Lichtblick der Branche
Die Zeiten für die Energieriesen sind angesichts des Ölpreisverfalls natürlich sehr hart. Aber Shell zählt dank des starken Downstream-Geschäfts zu den wenigen Firmen, die auch im aktuellen Umfeld noch schwarze Zahlen schreiben dürften. Auch die hohe Dividende sollte nicht gekürzt werden. Dennoch sollte der mittlerweile wieder näher gerückte Stopp bei 20,00 Euro beachtet werden (es sei denn man betrachtet die Shell-Aktie wegen der hohen Dividende als reinen Festgeldersatz).


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  • Margin Call -
    Das sind gute Neuigkeiten für Shell. Dass der Kaufpreis aus Sicht des aktuellen Ölpreises hoch erscheint, ändert nichts am Sinn der Fusion. In 10 Jahren wird man diesen Schritt wahrscheinlich rückblickend als die Basis für den Fortbestand des Unternehmens sehen. Und über den Aktienkurs ist ein Teil des Kaufpreises abgefedert.

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