Royal Dutch Shell B
- Thorsten Küfner - Redakteur

Royal Dutch Shell: Banger Blick auf Montag

Die Ölpreise stehen weiterhin unter Druck und rutschten im Wochenverlauf erstmals seit 2008 zwischenzeitlich wieder unter die Marke von 30 Dollar. Dies belastet natürlich auch die Aktienkurse der Öl- und Gasproduzenten weltweit wie etwa Royal Dutch Shell. Am Montag könnte der Preis für Rohöl zusätzlich unter Druck geraten.

Denn mehrere Beobachter gehen offenbar davon aus, dass es möglicherweise bereits am Montag zu einer Aufhebung der bisherigen Handelssanktionen gegenüber dem Iran kommt. Die Sanktionen wurden wegen des iranischen Atomprogramms verhängt. Iran hat bereits angekündigt, seine Ölexporte rasch und deutlich ausweiten zu wollen. Dies würde das Angebot an Rohöl noch zusätzlich erhöhen und den Ölpreis weiter unter Druck setzen.

 

Kurzfristig trübe Aussichten
Die kurzfristigen Aussichten für den Ölpreis – und damit auch Energieriesen wie Royal Dutch Shell – bleiben trüb. Daher sollten aktuell ausnahmslos mutige Anleger mit einem langen Atem einsteigen. Zudem sollte vor einem Kauf der Dividendenperle angesichts des angeschlagenen Chartbildes unbedingt eine Bodenbildung abgewartet werden.

(Mit Material von dpa-AFX)

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

Shell, Gazprom & Co: Ein wirklich trüber Ausblick

Die Erholung der Ölpreise ist schon wieder beendet. Mittlerweile verbilligen sich die Preise für ein Barrel der Nordseesorte Brent oder auch für die US-Sorte WTI um fast zwei Prozent und belasten somit auch die Aktienkurse von Enegieriesen wie Royal Dutch Shell und Gazprom. Grund für den Rückgang … mehr
| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

Royal Dutch Shell: Das empfehlen jetzt die Experten

Die Aktie von Royal Dutch Shell steckt derzeit noch in einer Konsolidierungsphase fest. Was für bereits investierte Anleger eher ermüdend sein dürfte, eröffnet noch nicht investierten Anlegern hingegen weiterhin eine gute Chance zum Einstieg beim britisch-niederländischen Energieriesen – finden … mehr
| Werner Sperber | 0 Kommentare

BO: Bei Royal Dutch Shell kommt es jetzt darauf an

Börse Online verweist auf die Internationale Energieagentur (IEA), welcher zufolge im vergangenen Jahr täglich zwei Millionen Fass Öl mehr gefördert als nachgefragt worden sind. Im laufenden Jahr soll pro Tag noch immer eine Million barrel (zu je 159 Liter) zu viel produziert worden sein. Die … mehr