Royal Dutch Shell
- Thorsten Küfner - Redakteur

Royal Dutch Shell: Banger Blick auf 16:30 Uhr

Die Aktien von Royal Dutch Shell haben ihre jüngste Erholungsbewegung mittlerweile beendet. Hauptgrund hierfür ist – wenig überraschend – der wieder deutlich schwächelnde Ölpreis. Seit dem Wochenauftakt sind die Preise für die beiden Ölsorten WTI und Brent um jeweils mehr als zehn Prozent eingebrochen.

Nach enttäuschenden Konjunkturdaten aus den USA und China hatte unter anderem die Sorge vor einer schwachen Nachfrage in den beiden größten Volkswirtschaften der Welt die Ölpreise wieder auf Talfahrt geschickt. Im weiteren Handelsverlauf stehen Daten zu den Ölreserven in den USA im Mittelpunkt. Am Nachmittag werden um 16:30 Uhr (MEZ) die offiziellen Daten der US-Regierungen zu den Lagerbeständen in der vergangenen Woche veröffentlicht. Experten rechnen mit einem Anstieg der bereits rekordhohen Reserven um weitere 3,8 Millionen Barrel.

Charttechnisch angeschlagen
Royal Dutch Shell zählt weiterhin zusammen mit Total zu den attraktivsten Aktien im Sektor. Wegen des angeschlagenen Chartbildes der Aktie und des Ölpreises sollten Anleger – trotz der äußerst reizvollen Dividendenrendite von 8,7 Prozent – unbedingt eine Bodenbildung abwarten.

(Mit Material von dpa-AFX)

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

Royal Dutch Shell: Da geht noch mehr …

Zu Wochenbeginn geben die Ölpreise im Zuge von Gewinnmitnahmen wieder etwas nach. Dennoch notiert etwa WTI-Öl weiter auf dem höchsten Niveau seit 2014. Dies ist natürlich eine sehr komfortable Situation für Energiekonzerne wie Royal Dutch Shell, deren Aktie weiter Rückenwind von den Analysten … mehr
| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

Royal Dutch Shell: Das kam überraschend …

Die US-Rohöllagerbestände sind in den USA innerhalb einer Woche um 9,2 Millionen Barrel gesunken und damit weitaus stärker als Experten im Vorfeld erwartet hatten (-5,1 Millionen Barrel). Daraufhin legten die Ölpreise kräftig zu, WTI-Öl markierte sogar ein neues Mehrjahreshoch und beflügelte die … mehr
| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

Royal Dutch Shell und BP: Was jetzt zu tun ist

In der vergangenen Handelswoche hat die OPEC beschlossen, die Fördermengen um täglich 600.000 Barrel zu erhöhen. Mittelfristig könnten es sogar eine Million Barrel mehr werden, sollten die derzeitigen Produktionsprobleme einiger Mitgliedsstatten behoben werden. Was bedeutet dies für die beiden … mehr
| Martin Mrowka | 0 Kommentare

Öl-Aktien nach Opec-Treffen im Aufwind

Das Treffen der in der Opec zusammengeschlossenen Rohöl-Förderländer in Wien ist beendet. Die Fördermenge wird ausgeweitet, doch nicht in dem Maße wie vom Markt erwartet. Die Ölpreise ziehen am Nachmittag deutlich an. Und die Aktienkurse von Shell, BP, Repsol und Co. folgen aufwärts. mehr