- DER AKTIONÄR

Rot-weiß-rote Erfolgsgeschichte

Das österreichische Unternehmen Voestalpine beendete sein bisher erfolgreichstes Geschäftsjahr und konnte damit alle Prognosen übertreffen. Mit einem geeigneten Optionsschein kann der Anleger überproportional vom Kurspotenzial profitieren.

Das österreichische Unternehmen Voestalpine beendete sein bisher erfolgreichstes Geschäftsjahr und konnte damit alle Prognosen übertreffen. Mit einem geeigneten Optionsschein kann der Anleger überproportional vom Kurspotenzial profitieren.

Von Hubert Brehm

Ob im Auto, bei Bahnstrecken oder sogar im Space Shuttle, die Hightechprodukte von Voestalpine werden in vielen Bereichen eingesetzt. Mit 23.000 Mitarbeitern, davon 37 Prozent außerhalb Österreichs, ist das Unternehmen mittlerweile in über 30 Ländern auf allen fünf Kontinenten mit Produktions- und Entwicklungsstätten vertreten. Die Schwerpunkte der Aktivitäten sind die Produktion von hochwertigen Stahlerzeugnissen und die Weiterverarbeitung von Stahl.

Obwohl sich der Stahlpreis inzwischen deutlich rückläufig entwickelt hat, konnte das Unternehmen mit einem Quartalsgewinn auf Rekordhöhe das Geschäftsjahr 2004/05 (31. März) beenden. Die Entwicklung auf den wichtigsten Märkten Österreich und dem östlichen Teil der Europäischen Union koppelt sich vom EU-Durchschnitt ab, so dass die Aussichten in den nächsten zwölf Monaten weiterhin sehr gut sind.

Warrant oder Turbo

Ebenso wie der österreichische Gesamtmarkt erlebte die Aktie von Voestalpine in der zweiten Jahreshälfte 2004 und im ersten Quartal 2005 eine Kursrallye. Angesichts dieses deutlichen Kursanstiegs war es nur eine Frage der Zeit, bis eine längst überfällige Korrektur kommen würde. Nach der gesunden Konsolidierung zwischen März und Mai dieses Jahres hat sich das Wertpapier wieder gut erholen können. Mit dem Anstieg über die 200- und 90-Tage-Durchschnittslinie steht nur noch der Widerstand bei 58,50 Euro einem Test der Höchstmarke von 68 Euro im Wege.

In der Annahme, dass die Aktie bis Jahresende dieses Kurspotenzial ausnutzen wird, bietet sich dem Anleger der Kauf eines Hebelproduktes an. Dabei kann er zwischen Optionsscheinen und Knock-out-Produkten auswählen. Bei einem Anlagezeitraum von sechs Monaten kann mit dem vorgestellten Optionsschein (ISIN AT0000611900) von der Raiffeisen Centrobank das Kurspotenzial mit einem Hebel von 6,6 ausgenutzt werden.

Für eine langfristige Strategie, die über der Spekulationsfrist von zwölf Monaten hinaus geht, ist das ebenfalls von der Raiffeisen Centrobank aufgelegte Turbozertifikat (ISIN AT0000479522) die bessere Alternative. Das Papier mit einem Basispreis von 45 Euro und einer Knock-out-Barriere bei 46 Euro besitzt auf dem aktuellen Kursniveau einen Hebel von 4,4.

Tolle Gewinnchance

Schon bei einem Anstieg der Aktie von Voestalpine auf 65 Euro bis Ende des Jahres besitzt der Anleger mit dem Optionsschein eine Gewinnchance von 75 Prozent. Bei einer Steigerung auf 68 Euro erhöht sich das Potenzial auf 120 Prozent. Eine längere Anlagestrategie kann mit dem Turbozertifikat besser umgesetzt werden. In jedem Fall sollte zur Verlustbegrenzung eine Stop-Loss-Marke bei 55,00 Euro platziert werden.

Optionsschein auf Voestalpine

 

ISIN AT0000611900
Kurs am 06.07.2005 1,35€
Empfehlungskurs 1,25€
Ziel 2,60€
Kauflimit 1,30€
Typ Call
Laufzeit 17.02.06

Artikel aus DER AKTIONÄR (28/05).

 

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