Rocket Internet
- Sebastian Schinhammer - Redakteur

Rocket Internet: 200 Millionen Euro Verlust 2015

Die Berliner Start-up Fabrik machte im Jahr 2015 200 Millionen Euro Verlust. Im Jahr davor hatte Rocket Internet noch 428,8 Millionen Euro verdient. Der Umsatz blieb praktisch unverändert bei gut 128 Millionen Euro.

Rocket-Internet-Chef Oliver Samwer verwies auf seine Aussage im September: 2015 sei der Höhepunkt der Verluste überschritten worden. Rocket Internet bleibe optimistisch: Die Ertragslage werde sich in diesem Jahr deutlich verbessern. Es bleibe das Ziel, im Jahr 2017 drei Rocket-Beteiligungen aus der Verlustzone zu bringen.

In der kommenden Ausgabe von "DER AKTIONÄR" wird die Rocket Internet genau unter die Lupe genommen und Aktie neu geschätzt.

Abwarten!

Die Aktie zeigt steil nach unten: Nach dem Höhenflug der letzten Tage, bei der das Papier fast die 200-Tage-Linie tangierte, reagierten die Anleger erbost: Zehn Prozent gibt das Papier nach. Anleger warten ab, bis sich die erste Enttäuschung gelegt hat und evaluieren dann die Situation neu.

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  • Margin Call -
    Immer wieder überraschend, wie überrascht man ist. Dass die jungen Rocket-Beteiligungen vor allem Verluste einfahren würden, war doch eigentlich klar. Die Frage ist aber, ob das Geschäftsmodell überhaupt in der Lage ist, nachhaltige Gewinne zu erwirtschaften. Mich wundert lediglich, dass Banken diesen Titel zum Kauf empfehlen, der ja als Beteiligungsgesellschaft für Startups im Frühstadium (Hoch-)Risikokapitalgeber ist – als wäre das ein Blue Chip.

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