- Marco Bernegg

Ripple: Bitcoin der Banken in der Kritik

Die amerikanische Bank Western Union testet seit ungefähr einem halben Jahr die Technologie der weltweit drittgrößten Kryptowährung Ripple. Nun äußert sich der CEO äußerst kritisch in Bezug auf den Nutzen der Technologie.

„Wir werden immer kritisiert, dass Western Union nicht kosteneffizient arbeitet, blah blah blah, aber wir haben bisher auch noch keine Effizienzsteigerung durch die Tests gesehen. In der Praxis ist es immer noch zu teuer“, sagte Hikmet Ersek im Interview mit Fortune

Die Aussage des CEOs sorgte für Empörung bei den Verantwortlichen von Ripple. Man reagierte auch sofort mit einer Stellungnahme, Western Union hätte bisher nur zehn Zahlungen mit xRapid (Name des Ripple-Systems) durchgeführt. Bei Millionen von Transaktionen würden sich die Kosteneinsparungen auch deutlich bemerkbar machen. Laut den Berechnungen von Ripple würde Western Union 50 Prozent der Kosten pro Transaktion einsparen, wenn die Zahlungen der Bank ausschließlich über xRapid abgewickelt werden. 

Chief Cryptographer im Interview

Der AKTIONÄR traf Ripples Chief Cryptographer David Schwartz und sprach mit ihm über das Potenzial von Ripple und anderen Kryptowährungen. Das Interview wird in der kommenden Ausgabe 26/2018 des AKTIONÄR veröffentlicht.

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