RIB SOFTWARE
- Stefan Limmer - Redakteur

RIB Software auf Wachstumskurs: Wird das der Befreiungsschlag?

Der Softwarekonzern RIB Software hat ein hervorragendes Ergebnis für 2014 vorgelegt. Der Ausblick auf das laufende Jahr ist optimistisch. Auch die Aktionäre sollen vom guten Geschäftsverlauf profitieren. Die Dividende wird mehr als verdoppelt.

Das Geschäft bei RIB Software läuft wie geschmiert. 2014 steigerte der Spezialist für Bauplanungssoftware seine Erlöse dank einer starken Nachfrage nach Software und Wartung um rund 23 Prozent auf 70 Millionen Euro. Vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) blieb mit 35,3 Millionen Euro gut die Hälfte des Umsatzes als operativer Gewinn hängen – fast 90 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.

Geldregen für Aktionäre

Für das laufende Jahr ist das TecDAX-Unternehmen ebenfalls optimistisch. Die Stuttgarter peilen einen Umsatz zwischen 85 und 95 Millionen Euro an. Das EBITDA dürfte in einer Spanne zwischen 29 bis 36 Millionen Euro liegen.  Die Dividende für die Anteilseigner soll für das abgelaufene Jahr von sechs auf 16 Cent erhöht werden.

Positive Analystenstimmen

Mittlerweile haben sich auch die ersten Experten zu den Zahlen geäußert. Die Privatbank Hauck&Aufhäuser hat die „Buy“-Einstufung mit einem Kursziel von 16 Euro erneuert. „Die abgeschlossenen Verträge mit Großunternehmen bestätigen die Qualität der Softwarelösungen und die Wachstumsaussichten des Unternehmens. Allerdings spiegele die derzeitige Bewertung dies nicht wider“, so Analyst Lars Dannenberg. Jochen Rothenbacher von der Investmentbank Equinet sieht den fairen Wert der RIB Software-Aktie sogar bei 17 Euro – auf dem aktuellen Kursniveau entspricht dies noch einem Gewinnpotenzial von rund 30 Prozent.

Frisches Kaufsignal

Mit den guten Zahlen und dem Ausblick im Rücken ist die Aktie über den kurzfristigen Abwärtstrend ausgebrochen. Damit wurde ein frisches Kaufsignal generiert. Als zusätzliches Schmankerl lockt die gestiegene Dividende, die nach der Hauptversammlung (10. Juni) ausgezahlt wird. Investierte Anleger bleiben dabei. Für einen Neueinstieg bietet sich das aktuelle Kaufsignal an. Ein Stopp sichert knapp unter der 12-Euro-Marke ab.

(mit Material von dpa-AFX)

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