ThyssenKrupp
- Werner Sperber - Redakteur

Realtime Technology und ThyssenKrupp im Blick der Anleger; Börsenwelt Presseschau II

Der Aktionärsbrief hört beim "Parkettgeflüster" über Realtime Technology genau zu. Börse Online stet fast stahlhart zu ThyssenKrupp und stellt ein passendes Derivat vor. Zudem gibt es Änderungen in einem Musterdepot.


Börsenwelt Presseschau: Die Experten des Aktionärsbriefes fragen sich: "Wann schlägt Siemens zu?" Sie meinen damit, wann kauft der deutsche Technologiekonzern das US-Spezial-Unternehmen für 3D-Visualisierungen, Realtime Technology? Derzeit besitzt Siemens bereits neun Prozent der Papiere. Zudem ist bereits im Sommer Ralf Schnell, Vorstandsvorsitzender der Risikokapital-Tochterfirma von Siemens, in den Aufsichtsrat von Realtime Technology gewechselt. Mit einem KGV von 15 ist die Aktie der dynamisch wachsenden Realtime Technology zudem günstig bewertet.

Änderungen in einem Musterdepot des Aktionärsbriefes:

Im spekulativ orientierten Musterportfolio sind die 5.000 Anteile von Vivacon mit einem Verlust von 15 Prozent zu 0,72 Euro ausgestoppt worden. Dafür haben die Verantwortlichen 200 Aktien der Porsche Automobilholding SE u 46,90 Euro eingebucht. Nun möchten sie noch 400 Titel von Realtime Technology aufnehmen.

Börse Online: Auf ThyssenKrupp lässt sich bauen

Jetzt läuft es bei ThyssenKrupp. Der Stahlkonzern hat die Automobilzuliefer-Tochterfirma Tailored Blanks an die chinesische Wuhan Iron & Steel verkauft. Der finnische Konzern Outokumpu möchte die Sparte Edelstahl von ThyssenKrupp kaufen und ist dafür bereit, weitere Auflagen der EU-Wettbewerbskommission zu erfüllen. Sollte jetzt noch der Verkauf eines Stahlwerkes in den USA an den Stahlkonzern Posco gelingen, geht die Strategie zur Konsolidierung nach Ansicht der Experten von Börse Online gänzlich auf. Charttechnisch sichert die 55-Tage-Linie nach unten ab. Sie verläuft derzeit bei 16 Euro. Zudem verläuft eine mittelfristige Aufwärtstrendlinie bei 14 Euro. Vorsichtige Anleger sollten deshalb das am 25. Juni 2013 fällige Discount-Zertifikat (WKN GS9 XKC) von Goldman Sachs auf ThyssenKrupp kaufen. Die Bank zahlt höchstens 15 Euro zurück. Das entspräche einer Rendite von 9,6 Prozent beziehungsweise 13,4 Prozent auf ein Jahr gerechnet. Der Stoppkurs sollte bei 11,50 Euro gesetzt werden.

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