Nanogate
- Michael Schröder - Redakteur

Real-Depot-Wert Nanogate: Starke Zahlen, starker Ausblick – nächstes Ziel bleibt 50 Euro

Nanogate erreichte im abgelaufenen Geschäftsjahr neue Bestmarken und übertraf die eigenen Ziele deutlich. Die Gesellschaft will den dynamischen Wachstumskurs auch im laufenden Jahr fortsetzen. Der Vorstand rechnet für 2015 mit einem Umsatzanstieg auf deutlich mehr als 80 Millionen Euro (Vorjahr: 68,6 Millionen Euro) bei gleichzeitig deutlich steigender Profitabilität.

Bereits im vergangenen Jahr schaffte der Konzern mit einem Anstieg um 29,3 Prozent auf 68,6 Millionen Euro einen kräftigen Umsatzsprung. Das operative Ergebnis (Konzern-EBITDA) legte um 18 Prozent auf 7,4 Millionen Euro zu, während sich der operative Cashflow um 80 Prozent auf 8,2 Millionen Euro verbesserte. Nanogate hatte ursprünglich einen Umsatzanstieg auf deutlich mehr als 60 Millionen Euro und ein operatives Ergebnis von rund sieben Millionen Euro erwartet.

„Nanogate kommt bei der Umsetzung der Wachstumsstrategie schneller voran als erwartet“, sagt Vorstand Ralf Zastrau. „Im zurückliegenden Geschäftsjahr 2014 erhöhten sich Umsatz und operatives Ergebnis stärker als von uns zunächst angenommen. Die gute Geschäftsentwicklung belegt auch der stark gestiegene operative Cashflow. Zugleich stellte der Konzern mit der Übernahme des Oberflächenspezialisten Vogler und dem kontinuierlichen Ausbau des Technologie- und Anwendungsportfolios an mehreren Standorten bedeutende strategische Weichen. Schon im laufenden Geschäftsjahr werden wir von den neu gestarteten Expansionsschritten profitieren.“

Die Aktionäre sollen nach dem Vorschlag von Aufsichtsrat und Vorstand erneut eine Dividende von 0,11 Euro je Aktie erhalten. Mit neuen Projekten sowie einer stark steigenden internationalen Nachfrage verzeichnete Nanogate ein starkes erstes Quartal. Insgesamt ist die Auftragsbasis in den vergangenen Monaten weiter gewachsen und liegt im hohen zweistelligen Millionenbereich.

Nanogate ist weiter auf Wachstum programmiert und hat schon in den ersten Monaten des neuen Jahres weitere Schritte unternommen. „Mit den Wachstumsschritten schafft die Gesellschaft die Grundlagen für die weitere Expansion. Unser Fokus liegt gegenwärtig auf dem Ausbau der Marktposition: Denn in der aktuellen Phase, in der sich der Markt für Hochleistungsoberflächen erst entwickelt, möchten wir als einer der international führenden Anbieter unseren Vorsprung nutzen und unsere Stellung im Wettbewerb ausbauen“, so Zastrau.

Die künftig erweiterten Kapazitäten sind daher gut ausgelastet und der Geschäftsverlauf abschätzbar. Nanogate wird 2015 den dynamischen Wachstumskurs fortsetzen und möchte – auch unter Berücksichtigung von Konsolidierungseffekten – erstmals die Umsatzmarke von 80 Millionen Euro deutlich übertreffen. Parallel peilt der Konzern eine deutliche Verbesserung des operativen Ergebnisses (EBITDA) an, obwohl erneut erhebliche Mittel in das laufende Investitionsprogramm und die internationale Markterschließung fließen werden. Finanziell ist der Konzern für die geplanten Expansionsschritte gut gerüstet.

DER AKTIONÄR sieht sich in seiner positiven Einschätzung bestätigt und hält an seinem Fazit fest: Die starke Kundenbasis und eine mit lang laufenden Verträge prall gefüllte – und kontinuierlich wachsende – Auftragspipeline sorgen bei Nanogate für eine hohe Visibilität. Bei nachhaltig steigenden Umsätzen dürfte der Gewinn in den kommenden Jahren überproportional steigen. Der Newsflow sollte weiter positiv bleiben und die Aktie weiter nachhaltig in Richtung der 50-Euro-Marke treiben. DER AKTIONÄR spekuliert im Real-Depot daher weiter auf steigende Kurse.

Hinweis nach §34 WPHG zur Begründung möglicher Interessenkonflikte: Aktien oder Derivate, die in diesem Artikel besprochen / genannt werden, befinden sich im "Real-Depot" von DER AKTIONÄR.

 

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