Nanogate
- Michael Schröder - Redakteur

Real-Depot-Wert Nanogate: Mit neuen Millionenaufträgen zum Kaufsignal?

Der gute Newsflow bei Nanogate reißt nicht ab. Der Spezialist für Hightech-Oberflächen verzeichnet eine stärkere Nachfrage aus der internationalen Möbelindustrie. Die Nachricht klingt zunächst nicht wirklich spannend, zeigt aber einmal mehr das enorme Potenzial des Real-Depot-Wertes. Analysten sehen weiter deutliches Kurspotenzial.


Mit Anwendungen für glasähnliche, multifunktionale Oberflächen für Möbel (Glazing) für einen weltweit bedeutenden Zulieferer erwartet Nanogate im laufenden Geschäftsjahr 2016 einen Umsatz im signifikant sechsstelligen Bereich. Die innovative Anwendung für die Möbelindustrie umfasst die multifunktionale Beschichtung von Kunststoff-Oberflächen für Küchenmöbel in höchster optischer Qualität.

"Hochwertiges Design mit zusätzlichen Funktionen auf Basis veredelter Kunststoffe als Glasersatz gewinnt in immer mehr Branchen an Bedeutung. Das aktuelle Projekt für einen weltweit führenden Zulieferer der Möbelindustrie untermauert das zukünftige Umsatzpotenzial im Millionenbereich in diesem Marktsegment und bestätigt die breite Aufstellung von Nanogate“, so Vorstand Ralf Zastrau. „Dank der Ausrichtung auf mehrere großvolumige Branchen ist der Konzern weniger abhängig von Schwankungen in einzelnen Zielmärkten. Auch mit den beiden weiteren neuen Projekten sorgen wir dafür, dass Nanogate sein Produktportfolio verstärkt ausbalanciert." Zudem startete Nanogate zwei weitere Projekte, so dass im Konzern die Auftragsbasis im hohen zweistelligen Millionenbereich erneut gestiegen ist.

Neben den kontinuierlich steigenden Umsätzen dürften sich in den nächsten Quartalen auch positive Effekte auf der Gewinnseite einstellen. Das sehen auch die Analysten so. Oliver Schwarz von Warburg Research erwartet, dass die Gesellschaft den Umsatz bis 2017 auf 115 Millionen Euro steigern kann. Dabei soll der Gewinn je Aktie von 0,07 Euro im Jahr 2015 auf 1,40 Euro förmlich explodieren. Das Kursziel von Schwarz liegt daher bei 54,50 Euro.

Am 21. Januar markierte die Aktie ein Tief bei 24,30 Euro. Seitdem geht es kontinuierlich aufwärts. Bleibt der Newsflow positiv, könnte sich die noch junge Gegenbewegung fortsetzen. Mit dem Sprung über die 30-Euro-Marke würde ein weiteres Kaufsignal generiert. Die nächste Zielzone wartet zwischen 33 und 35 Euro.

 

Hinweis nach §34 WPHG zur Begründung möglicher Interessenkonflikte: Aktien oder Derivate, die in diesem Artikel besprochen / genannt werden, befinden sich im "Real-Depot" von DER AKTIONÄR.

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